Hans-Dieter Funk EM 2004
Hans-Dieter Funk EM 2004

Wenn dieser Begriff im LV Hannover fällt, kann nur ein Mann  gemeint sein: Hans Dieter Funk. Am31.12.1944 in Eldagsen geboren, ist er mit Kaninchen aufgewachsen. Sein Vater besaß Deutsche Großsilber,  schwarz, und Alaska züchtete er bereits  im Alter von 13 Jahren, als er für den erkrankten Vater als Tätomeister eingesprungen war. Da der Verein F 188 Eldagsen zu dieser Zeit keine Jugendgruppe hatte, konnte er erst nach der  Bundeswehrzeit 1967 dem Verein beitreten, Dem Verein F 188 Eldagsen gehörte Hans-Dieter Funk vom 1967 bis zum 1988 an. Im Vorstand war er als Tätomeister, Kassierer und Vorsitzender tätig. Als Dank und Anerkennung wurde er mit der Vereinsehrennadel in Silber und Gold geehrt. 1989 war er Gründungsmitglied des Vereins F 134 Volksen, dessen Vorsitzender er bis heute ist. Außerdem ist er seit 1989 Mitglied im Verein F 445 Coppenbrügge. Im KV  Weserbergland war er von 1977 bis 2000 Jugendleiter. Unter seiner Regie fanden diverse Jugend-Jungtierschauen, Ferienlager und Fahrten statt. Bei den KV-Schauen fungierte er als technischer  Ausstellungsleiter. Auch hier wurde ihm die silberne und goldene Ehrenadel verliehen. Seit 1979 ist er LV-Jugendleiter und somit das Dienstälteste  Vorstandsmitglied im LV. Die Durchführung von Jugendferienfreizeiten und Jugend-Kaninchenausstellungen sind für  ihn selbstverständlich. Als technischer Leiter war er bei den LV-Schauen von 1983 bis 1994 und bei der Bundesschau 1984 tätig. Bei der Bundesschau 1980 und 2001 gehörte er der Ausstellungsleitung an. Für so viel Engagement und Einsatzbereitschaft zeichnete ihn der LV mit der silbernen und goldenen  Ehrennadel, dem LV-Ehrenring und der  großen Verdienstmedaille aus und ernannte ihn zum Meister der Kaninchenzucht im LV Hannover. Seine züchterische Laufbahn begann Hans-Dieter  mit Kleinsilbern, gelb. Er gehörte  dem Klein- und Deutsche-Gro8silber- Club Hannover von 1971 bis 1994 an.

Hier führte er die Kasse von 1974 bis 1984. Der Club ehrte ihn mit der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel. Seit 1992 gehört seine Liebe den  Havanna. Seit 1992 ist er Mitglied im Havanna- und Alaska-Club Hannover und seit 1995 deren Vorsitzender.

Auch hier wurde ihm die silberne Ehrennadel verliehen. Im Management der Arbeitsgemeinschaft der Alaska und Havanna-Clubs im ZDK ist er seit 1998. Mit seinen Kleinsilber, gelb, und  Havanna hatte er große Ausstellungserfolge bei Kreis-, Landes- und Bundesschauen. Hans-Dieter Funk war verantwortlich für die ZDK-Jugendlager 1988 am Steller See und 2000 in Springe. Seit 1993 ist er stellvertretender ZDK-|JugendIeiter. In Würdigung seiner Verdienste ehrte ihn der ZDK mit der Jugendnadel in Silber und Gold und ernannte ihn 1993 zum Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht.

Nun wurde er seitens des ZDK bei der  Bundestagung 2004 in Schöneck mit der höchsten Auszeichnung bedacht.

Man ernannte ihn zum Ehrenmeister im  ZDK.

 Lieber Hans-Dieter, zu dieser nicht alltäglichen Ehrung gratulieren wir dir mit aller Herzlichkeit.

 ZDK, LV Hannover, KV Weserbergland, KZV F 134 Volksen, KZ F 445 Coppenbrügge,  Havanna- und Alaska-Club Hannover

 

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.

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