Hans-Joachim Pilz 70. Geburtstag
Hans-Joachim Pilz 70. Geburtstag

Als Gründungsmitglied des KZV F 444 Messenkamp ist er seit 1991 dessen Vorsitzender. Im KV Weserbergland war er von 1980 bis 1994 Referent für Öffentlichkeitsarbeit und von 1984 bis 1990 Referent für Schulungen. Im LV Hannover bekleidete er von 1986 bis 2021 das Amt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit. Hans-Joachim Pilz ist seit 1982 Mitglied der Preisrichtervereinigung und legte seine Preisrichterprüfung 1985 erfolgreich ab. Mit großem Engagement fungierte Hans-Joachim Pilz als Leiter des Infostands der Heimtiermesse ABF, als Leiter des Infostands bei den Bundesschauen 2001 und 2007 in Bremen sowie als Helfer bei den ZDRK-Tagungen im LV Hannover und den Landesverbandsschauen. Für dieses große ehrenamtliche Engagement wurde Hans-Joachim Pilz mit der silbernen und goldenen Ehrennadel des KV Weserbergland, des LV Hannover, des DPV und der kleinen DPV-Verdienstmedaille geehrt. Auch wurden ihm der goldene Ehrenring und die große Verdienstmedaille des LV Hannover verliehen. Darüber hinaus wurde er zum Meister und Ehrenmeister der Rassekaninchenzucht im LV Hannover, zum ZDRK-Meister (2003) und ZDRK-Ehrenmeister (2014) sowie zum LV-Ehrenvorstands- und LV-Ehrenmitglied (2021) ernannt. Hans-Joachim Pilz züchtete erfolgreich Rote und Weiße Neuseeländer, Separator, Englische Schecken und Zwergwidder. Seine Hauptrasse ist seit 1977 Marburger Feh. Mit dieser Rasse wurde er viermal Europameister, zweimal Deutscher Meister und wiederholt Vereins-, Kreis- und Landesmeiste.

LV UND PV HANNOVER, KV WESERBERGLAND, KZV F 444 MESSENKAMP

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.

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