Irmgard Theel, Elmshorn

„Das Blaue Jahrbuch“ 1985

Hören wir das Wort Kaninchen, kommt es zu verschiedenen Empfindungen. Der Züchter einer Rasse denkt an Nachzucht, Frohwüchsigkeit und Erfolge bei den Ausstellungen. Die Züchterfrau hingegen träumt vom Pelzmantel aus Fellen aus der eigenen Zucht oder vom flauschigen Angora-Wollpullover. Der „Otto Normalverbraucher“ denkt an einen saftigen Kaninchenbraten.

Betrachten wir das Zeitgeschehen, so hat unser kleines Kaninchen Höhen und Tiefen erlebt. Notjahre wie Krieg und Inflation haben ein Anschnellen der Kaninchenhaltung bewirkt. Kamen dann gute Jahre, vergaß man vielfach das Kaninchen sehr schnell.

Nach dem 2. Weltkrieg kamen die Jahre des Wirtschaftswunders. Nur ganz aktive Züchter betrieben ihr ausgewähltes Hobby weiter. Auch für die Erzeugnisse aus der Kaninchenzucht war das eine schlechte Zeit. In den 70er Jahren normalisierte sich der „Höhenflug“ in unserem Lande. Wer irgendwie Gelegenheit hatte, befasste sich wieder mit der Kaninchenzucht. Die Mitglieder im Z.D.K. stiegen an und plötzlich war das unscheinbare Kaninchen wieder „salonfähig".

So kam es dann auch, dass die Frauengruppen im Z.D.K. wie Pilze aus der Erde schossen. Ihre Aufgabe bestand darin, das Fleisch, das Fell und die Angorawolle des Kaninchens zu verarbeiten. Die Zeiten, in denen man nur mit einem Persianer an die Öffentlichkeit treten konnte, waren vorbei. Die Erzeugnisse vom Kaninchen sind plötzlich wieder „in“. Die Mode hilft den Frauen dabei, ihre Träume aus Kaninchen zu erfüllen.

Welche Erzeugnisse lassen sich nun vom Kaninchen herstellen? Da steht also zuerst einmal das Fleisch. Das Kaninchenfleisch ist ein nährstoffreiches, mageres, leicht verdauliches Fleisch, welches in der Krankenkost und in der Diätküche sehr viel Verwendung findet. Eine Analyse nach Professor Dr. Raebiger besagt, dass Kaninchenfleisch 40,15 % Gesamtnährstoffe und 59,85 % Wasser enthält. Nehmen wir dagegen das sehr teure Kalbfleisch, so hat dieses 24,61 % Gesamtnährstoffe und 75,39 % Wasser. Der Nährwert unseres Kaninchenfleisches steht von allen Fleischsorten also an erster Stelle. Was liegt da also näher, als dass der Kaninchenzüchter zuerst seiner Familie etwas Gutes tut. Das bedeutet so viel, dass Kaninchenfleisch hier bei uns in Deutschland zuerst in der eigenen Familie Verwendung findet und dann erst der Markt beliefert wird. Dieses führt dazu, dass viel Kaninchenfleisch importiert werden muss. Doch zurück zum Züchter. Er trifft seine Zuchtauslese etwa nach einem halben Jahr. Tiere, die nicht zuchttauglich sind, gehen den Weg in den Kochtopf. Hier ist nun die Gewähr gegeben, dass nur zartes Fleisch in die Küche der Hausfrau kommt.

Die Züchterfrau, die darauf bedacht ist, der Familie das Kaninchenfleisch abwechslungsreich anzubieten, sollte einen Kochkursus der Frauengruppe besuchen. Dort wird gezeigt, wie man das Kaninchenfleisch vielseitig zubereiten kann. Zwar ist der landläufige Kaninchenbraten aus „Omas Küche“ noch nicht ganz verschwunden, doch hat man inzwischen neue Erkenntnisse gesammelt, um das Kaninchenfleisch vielseitig zuzubereiten. Eine weitverbreitete Meinung, z. B. Rouladen nur vom Rindfleisch herzustellen, wurde ausgeräumt. Kaninchenfleisch kann zu allen Fleischgerichten verarbeitet werden. Zunächst wird in einem Kochkursus unter Anleitung eines Fleischers gezeigt, wie ein Kaninchen entbeint wird, d. h. die Knochen ausgelöst werden. So schwierig, wie man sich die Sache vorstellt, ist das gar nicht; hier heißt es nur, gewusst wie! Liegt nun der von Knochen befreite Schlachtkörper ganz vor einem, so gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten. Ein Rollbraten bietet sich an, gefüllt mit Champignons, Speck und Zwiebeln oder Sauerkraut. Hat man Pech und erhält mehrere Fleischteile beim Ausbeinen, kann man aus den Schenkeln, die breitgeklopft werden und aus den Bauchteilen Rouladen herstellen. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind Gulasch und Hack.

Auch die Herstellung von Wurstwaren aller Art bietet sich an. Hierzu sollte dann aber etwas Schweinefleisch verwendet werden. Die ausgebratenen Flomen (das zwischen Bauchfell und innerer Bauchmuskulatur liegende Fettgewebe) vom Kaninchen ergeben zusammen mit etwas fetten Speck oder Palmin, Zwiebeln, 1 Apfel und Majoran ein hervorragend schmeckendes Schmalz. Nicht zu verachten ist ein kaltes Büfett von Kaninchenfleisch. Viele Salate lassen sich aus gekochtem oder gebratenem Kaninchenfleisch herstellen. Wenn sie schmackhaft angerichtet sind und schön dekoriert ein kaltes Büfett zieren, wird manch einer vergessen, dass er mal etwas gegen Kaninchenfleisch hatte.

Sie sehen, unser Kaninchenfleisch ist eine „Perle“ unter den Fleischsorten. Warum sollen wir also dafür nicht werben? Eine gute Möglichkeit, dieses zu tun, gibt eben ein Kochkursus. Die hergestellten Gerichte müssen ja auch verzehrt werden. Laden sie zu diesem Essen einmal ihren Bürgermeister, Herren aus der Stadtvertretung oder Politik ein. Sie werden sehen, wie das Ansehen ihres Kaninchenzuchtvereins steigt. Damit betreiben wir auch nebenbei gute Öffentlichkeitsarbeit.

Ist das Fleisch des Kaninchens verarbeitet, bleibt uns noch das Rohfell. In den Sommermonaten sind die Felle von Jungtieren nur als „Schneidekanin“ (Industrie) zu verwerten. Dazu müssen sie aber genau wie ein gutes Winterfell fachgerecht aufgespannt werden. Die Rohfelle sollten an der Luft oder aber in einem mäßig warmen Raum (Heizungsraum) getrocknet werden. Im Sommer ist Vorsicht geboten, denn gern nistet sich der Speckkäfer in einem Fell ein und zerstört es. Der Fellspanner muss der Größe des Felles entsprechen. Ist er zu kurz, legt sich das Fell unten um, so dass hier Faulstellen entstehen. Nach dem Gerben sieht man dort dann die unschönen Kahlstellen, die das Fell wertlos machen.

Ich sagte schon, dass für die spätere Weiterverarbeitung eines Kaninchenfelles ein gutes, durchgehaartes und möglichst dichtes Fell benötigt wird. Um dieses zu erreichen, muss schon der Züchter bei der Aufzucht der Kaninchen gezielt vorgehen. Gutes Zuchtmaterial ist der Ausgangspunkt für jede Zucht. Hygiene im Stall sollte ganz groß geschrieben werden. Auch dürfen bei der Aufzucht von Kaninchen keine Fütterungsfehler gemacht werden. Kraft- und Grünfutter sowie gutes Heu bilden die Fütterungsgrundlage. Wird dies alles beherzigt, kann man mit einer guten Fellqualität rechnen. Sind die Kaninchenfelle auf dem Spanner getrocknet, werden sie in einem trockenen Raum aufbewahrt. Bevor die Kaninchenfelle zum Gerben gegeben werden, unterzieht man sie einer Kontrolle. Farbige Felle, die auf der Lederseite dunkle Flecken aufzeigen, sollten aussortiert werden und als Schneidekanin verkauft werden. Bei weißen Fellen greifen wir in die Felle hinein und kontrollieren, ob das Fell haart. So ist die Gewähr gegeben, dass gute Felle für die Verarbeitung aus der Gerberei zurückkommen.

Nun kommt dann die große Zeit für die Züchterfrau. Für einen großen Gegenstand, wie Mantel oder Jacke, hat sie ihre Felle über mehrere Jahre aus der eigenen Zucht gesammelt. Vorsicht ist geboten, wenn aus fremden Zuchten Felle mitverarbeitet werden sollen; hierbei können gravierende Farbunterschiede auftreten. Sind also genügend Felle vorhanden, wird man sich einem Pelznähkursus der Frauengruppen anschließen, der von einer ausgebildeten Kursleiterin für die Fellverarbeitung geleitet wird.

Die wichtigste Arbeit bei jeder Fellverarbeitung ist das Sortieren der Felle. Hierbei ist auf Farbunterschiede genauso zu achten, wie auf die Dichte der Kaninchenfelle und auf die Stärke des Leders. Bei einem Mantel oder einer Jacke werden immer die stärksten und größten Felle in die unterste Reihe genommen, nach oben hin können dann auch kleinere und leichtere Felle verarbeitet werden. Für den Oberkragen sollten stets die schönsten Felle verarbeitet werden. Auch beim Kauf des Futters sollte man auf eine gute Qualität achten. Das zahlt sich später aus, denn ein Pelzmantel soll ja viele Jahre getragen werden. Verschlissenes Futter führt dazu, den Pelzmantel in den Schrank zu hängen, und zwar auf „Nimmerwiedersehen“. Wer macht sich die Mühe schon, um ein neues Futter in den Pelzmantel einzubauen?

Bis so ein großes Bekleidungsstück genäht ist, vergehen viele Arbeitsstunden. Ein Teil der Frauengruppen besitzt schon eine Pelznähmaschine, doch möchte ich sagen, der überwiegende Teil der angefertigten Pelzgegenstände wird noch von Hand genäht. Um eine Jacke zu nähen, braucht es schätzungsweise 40 000 Stiche. Dazu kommt das Einnähen des Futters. Ich meine, das ist eine stolze Leistung.

Bei der Anfertigung von Wandbehängen, Vorlagen und Kissen ist auf die Gleichmäßigkeit der Felle zu achten, d. h. verschiedene Rassen, durch die das Muster gebildet werden soll, müssen in der Haarlänge und -dichte zueinander passen. Als ganz krasses Beispiel möchte ich hier das Hasenfell und das Fell vom weißen Neuseeländer nennen. So etwas sollte nicht kombiniert werden. Das Hasenfell weist nicht die Dichte des Weißen Neuseeländers auf. Beim Zusammennähen entstehen so Absätze im Fell, die den Gesamteindruck beeinträchtigen. Normalhaarfelle und geschorene oder Kurzhaarfelle sollte man auch aus diesem Grunde auf keinen Fall zusammen verarbeiten.

Auch diese Erzeugnisse erfordern sehr viel Fleiß, besonders bei schwierigen Mustern. Nur diejenige, die schon einen Wandbehang oder ein Kissen mit einem komplizierten Muster hergestellt hat, weiß, wieviel Arbeit in so einem Stück steckt. Hinzu kommt bei allen Fellarbeiten, dass das Gerben der Felle heute schon recht teuer ist. Die Preise liegen zwischen DM 5,- und DM 7,-. Für das Färben oder Veredeln eines Felles muss man nochmal so viel drauflegen. Was liegt da näher, als dass man auch Fellreste und fehlerhafte Felle noch verarbeitet.

Sehr gut lassen sich kleine Felltiere daraus herstellen. Diese finden in einer Tombola immer sehr guten Anklang. Stellt man eine Gruppe von mindestens 5 Felltieren zusammen, kann man diese als Bastelarbeit auf einer Ausstellung bewerten lassen. Neben den Fellen der Normalhaarkaninchen bietet uns jedoch auch die Angorawolle unserer Kaninchen vielfältige Möglichkeiten. In der Angorazucht steht die Wolleistung an erster Stelle. In diesem Punkt wurde von den Angorazüchtern im Z.D.K. in den letzten Jahren Großes geleistet. Wolleistungen von 400 Gramm und mehr bei einer Schur (3 Monate) sind keine Seltenheit mehr. Errechnen wir nur einen Jahresdurchschnitt bei einer viermaligen Schur von etwa 1300 Gramm, dann würde diese Menge ausreichen, um 4 Pullover herzustellen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, den die Angorawolle gehen muss.

Nach der Schur wird die Wolle in verschiedene Sorten, sprich Qualität sortiert, bevor sie an eine Firma verkauft wird. Im Angorawerk wird die Wolle gereinigt und versponnen. Die Industrie ist heute bei uns in Deutschland so weit, dass sie ein Hochflauschgarn aus 70 % Angorawolle und 30 % Kunstfasern oder Schafwolle herstellen kann. Weniger Flausch zeigt hingegen die 50%ige Angorawolle, weil hier 50% andere Materialien mitverarbeitet werden. Dadurch entsteht ein reißfestes Garn, welches zum Sticken geeignet ist. Da für die Angorarohwolle z. B. über DM 100,- je kg bezahlt werden, ist der Preis für das gesponnene Garn ebenfalls sehr hoch und liegt über DM 300,- je kg.

Für die Angorawollverarbeitung gibt es keine Kurse, doch wird sie bei den Zusammenkünften der Frauengruppen oder am Abend zu Hause verarbeitet. Soll nun ein Damenpullover entstehen, benötigt man je nach Größe 250-300 Gramm Angorawolle, das bedeutet, dass der Pullover, ohne Arbeitslohn zu berechnen, über DM 100,- kostet. Wahrlich, ein teures Hobby. Gebrauchsgegenstände wie Kleider, Jacken und Pullover aus Angorawolle sind z. Zt. groß in Mode. Hinzu kommt noch, dass die Angorawollsachen lange getragen werden können, wenn sie pfleglich behandelt werden.

Überhaupt sind die Frauen in der Angorawollverarbeitung sehr erfinderisch. Nicht nur Gebrauchsgegenstände werden angefertigt. Gestickte Bilder und Wandbehänge, sowie Kissen verschönern die Erzeugnisschauen. Selbst Möbel, wie Sofas, Sessel und Hocker werden mit Angorawolle bestickt. Auch Knüpfarbeiten finden immer mehr Freunde. Wenn man alle diese schönen Sachen sieht, kann man kaum ermessen, wieviel Stunden Arbeit darin stecken. Das Weben mit Angorawolle ist noch nicht so bekannt. Vielleicht dadurch, dass die Webrahmen viel Platz brauchen und eine gewisse Fingerfertigkeit vorhanden sein muss. Inzwischen haben die Frauen ein neues Hobby entdeckt. Sie setzen sich ans Spinnrad und verspinnen die eigene Angorawolle. Sicherlich eine interessante Arbeit. Ein Wermutstropfen fällt jedoch auf dieses Vergnügen. Die selbstgesponnene Angorawolle wird nicht so gleichmäßig im Faden, wie die maschinell hergestellte, daher wird es bei der Bewertung auf Ausstellungen zu Punktabzug kommen, denn der Standard schreibt einen gleichmäßigen Faden vor. Hier muss man wohl mit der Entwicklung gehen und eine Änderung vornehmen. Auch die Angorawollreste lassen sich für die Herstellung von Bastelarbeiten verwenden. Puppenkleider und kleine Kuscheltiere aus Angorawolle sind sehr beliebt und bereichern auch eine Tombola.

Soweit ein kurzer Überblick über das, was man alles vom Kaninchen herstellen kann. Sicher drängt sich dabei die Frage auf, warum machen sich die Züchterfrauen so viel Arbeit und investieren für das Material so viel Geld, wo sich heute doch alles so gut kaufen lässt? Die Frage ist begründet, lässt sich aber leicht beantworten. Die Züchterfrau, die einer Frauengruppe angehört, hat den Ehrgeiz, ihre angefertigten Erzeugnisse auch auf einer Erzeugnis- oder Kaninchenausstellung zu zeigen und bewerten zu lassen. Hier ist es dann Aufgabe der Preisrichter, die Erzeugnisse nach dem Standard zu bewerten. Dabei stellt sich nach einem Punktsystem heraus, welches das beste Stück ist.

Übrigens sind die Erzeugnisse von Kaninchen im Standard in Klassen eingeteilt. So ist es möglich, dass auch ein kleiner Gegenstand wie z. B. ein Cape aus Kaninchenfell oder 2 Pullover aus Angorawolle durchaus zu Preisen kommen können. Als Anerkennung gibt es Ehrenpreise. Anerkennung ist es, was der Züchter aber auch die Züchterfrau brauchen. Beide bilden ein Team und sorgen so dafür, dass unsere Kaninchen mit „Haut und Haar“ verwertet werden.

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.

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