Fachartikel

Futterpflanzen für unsere Kaninchen

J. Hoffmann 1909 Seiten 279-283
Redaktionell aufbereitet

Futterpflanzen für unsere Kaninchen.

Von Johannes Hoffmann. Wahls Taschenkalender 1909 – 1910

Unsere Kaninchen entnehmen, mit Ausnahme der ersten Lebenswochen, wo sie von Muttermilch, also tierischer Kost leben, ihre Nahrung der Pflanzenwelt. Das große Pflanzenreich enthält so viele Arten von Futterkräutern, dass es nicht schwer fallen kann, für seine Kaninchen etwas Passendes herauszufinden, zumal die Kaninchen keine Kostverächter sind. Jedem Züchter bleibt nur überlassen unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit und der klimatischen Verhältnisse, zu erwägen, welche Pflanzen er anbauen soll, um gleichzeitig den höchsten wirtschaftlichen Nutzungswert zu erreichen. In nachfolgendem sind einige gute erprobte Futterpflanzen genannt. Die Auswahl muss jeder Züchter selbst treffen. Die dauerhafteste Futterquelle bildet bei richtiger Sortenzusammenstellung eine Aussaat von Grassamen. Gras ist eine gute und vor allem eine wohlfeile Nahrung für unsere Kaninchen. Es müssen stets mehrere Grassamenarten in richtigem Verhältnis, der Bodenart und dem Klima entsprechend zusammengestellt werden. Diese Mischungen bekommt man in allen größeren Samenhandlungen bezw. Gärtnereien. Für Kaninchen eignet sich besonders blätterreiches, süßes Gras, nicht aber solches von Bruchland oder sumpfigen Wiesen. 8 bis 10 Gramm Grassamen braucht man im Durchschnitt für 1 Quadratmeter Bodenfläche. Die Anlage eines Grasplatzes kann von April an bis September geschehen. Für die Aussaat sind trübe regnerische Tage erforderlich.

Sehr gern werden von den Kaninchen die verschiedenen Kleearten gefressen.

Der Rotklee. 2 bis 2½ Gramm Samen für 1 Quadratmeter. Rotklee kann im Frühjahr sowohl, als auch nach der Getreideernte gesäte werden. Junger Klee ist nährstoffreicher als alter. Je älter der Klee wird, je mehr Holzfaser, je weniger Nährwert enthält er. Dadurch leidet selbstverständlich auch die Verdaulichkeit. Deshalb bleiben die Stiele auch meist als Futterreste übrig. Die geeignetste Zeit zum Mähen des Klees ist zu Beginn seiner Blüte. Wer vorher schneidet hat erstens weniger Ertrag, zweitens verringert er das Wachstum des nächsten Schnittes. Wer später schneidet, hat verholzte Kleestiele. Rotklee bringt 2-3 Schnitte im Jahre. Vorsicht beim Füttern mit Jungklee!

Weißer Klee. Auf 1 Quadratmeter 1 bis 1½ Gramm Samen. Kann allein und mit Rotklee angebaut Gramm Samen. Kann allein und mit Rotklee angebaut werden. Wird gemäht, wenn er in vollem Blütenflor dasteht.

Schwedischer Klee oder Bastard-Klee liefert sehr gutes Heu. Saatmenge und Schnitt wie bei Weißklee für feuchte Lagen, wo Rotklee nicht mehr gedeiht, gut geeignet. Liefert, wenn im Frühjahr oder Sommer gesät, im nächsten Jahre reichliches Grünfutter.

Inkarnatklee. 2-2½ Gramm pro 1 Quadratmeter, ist die sich am schnellsten entwickelnde Kleeart, verlangt warmgrundigen guten Boden und gibt, wenn im August gesät, ein herrliches Maifutter fürs kommende Jahr. Schnitt vor der Blütezeit. Mit Raygras (italienischem) zusammengesät, gibt besonders wertvolles Heu.

Gelbklee, auch Hopfen oder Steinklee genannt (nicht zu verwechseln mit dem wohlriechenden gelben Steinklee), gedeiht noch auf dem allergeringsten trocknen Boden sehr gut. Gutes Grünfutter und Heu. Saatmenge: 1,5 bis 2 Gramm auf 1 Quadratmeter Bodenfläche.

Luzerne. Der „ewige Klee" auf allen Bodenarten gedeihend, bringt reiche Erträge. 3½ Gramm pro 1 Quadratmeter bis Mitte September Saatzeit. Stets vor der Blüte schneiden, verholzt sonst stark.

Bothara-Klee. 2-2½ Gramm auf 1 Quadratmeter am besten im Herbste in den Winterroggen eingesät. Wundklee. Saatmenge und Schnitt wie beim Rotklee für leichten Boden passend. Auf 1 Quadratmeter 2-2% Gramm Samen.

Esparsette, die man 15-20 Gramm auf 1 Quadratmeter im Juli und August oder sogar erst ins Wintergetreide einsät, enthält von allen Kleearten die meiste Nährkraft. Wenn Esparsette in voller Blütenpracht steht, ist die beste Zeit fürs Mähen herangenaht. Allen Züchtern besonders zu empfehlen ist

Seradella. 2,4 Gramm für 1 Quadratmeter ausreichend. Liefert ein ausgezeichnetes Grünfutter und ein prachtvolles Heu. Grün und trocken von Kaninchen mit Gier gefressen. Es bleiben keine Stiele als Rest. Seradella hat vor den anderen Kleearten den Vorzug, dass sie auch im spätesten Entwicklungsstadium nicht verholzt und alle Nährstoffe behält, also bis zuletzt vollen und somit höchsten Nutzungswert hat. Da der Samen aber sehr lange im Boden liegt, kann man auf demselben Stück Land, wo Seradella eingesät ist, noch vor der Seradella andere Futterpflanzen ernten. So kann man sie im Mai in den Winterroggen einsäen. Sie geht erst kurz vor der Ernte auf und wächst erst nach der Roggenernte zum Herbstfutter heran. Seradella kann auch als Gemenge mit Hafer und Phazelien sowie Zuckerhirse und Spörgel im Frühjahr eingesät werden. Phazelien, Hafer, Zuckerhirse, Spörgel können im Mai und Juni schon geschnitten werden und bringen sehr reichen Ertrag. Dann wächst Seradella neu und Zuckerhirse wächst nach zum zweiten Schnitt im Juli und August. Nach dem zweiten Schnitt das Ackerland graben und Spörgel oder Knörich einsäen, aber Juli, zum dritten Schnitt im September bezw. noch im Oktober. Da Spörgel schnell reift und sich aussamt, somit das ganze Land verunkrautet, muss er stets vor, spätestens zu Beginn der Blüte geschnitten werden. Im September kann Spörgel noch zu Heu gemacht werden. Spörgel liefert auf dem leichtesten Sandboden noch reichen Ertrag. Auf 1 Quadratmeter braucht man 1 Gramm Spörgelsamen.

Phazelie gedeiht auf leichtestem Boden ebenfalls sehr gut; muss vor oder zu Anfang der Blüte geschnitten werden. Auf 1 Quadratmeter 4 Gramm Samen.

Deutsche Kolbenhirse kann auf leichtestem Sandboden bis zum August gesät werden, bringt selbst in den trockensten Jahren reichen Grünfutter-Ertrag. Saat 2½-3 Gramm Samen auf 1 Quadratmeter.

Zuckerhirse, bei stärkstem Dung auf guten Boden enorme Erträge. 3-5 Schnitt. Sehr hoher Nährwert. Ein ausgezeichnetes Grünfutter gibt ein Gemenge von Wick- und Johannisroggen. 2 Gramm Wicken-, 2 Gramm Johannisroggen-Samen gut gemischt auf 1 Quadratmeter Land. Schnitt erfolgt zu Anfang der Wickenblüte.

Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, besonders letzterer, geben alle gutes Grünfutter oder liefern Körner und Stroh. 8-12 Gramm Samen auf 1 Quadratmeter.

Futter- oder Runkelrüben auf gutgedüngtem Boden pro 1 Quadratmeter 4 Gramm Samen 40 Zentimeter voneinander entfernt säen oder auch pflanzen. Knollen, gutes Winterfutter, roh und gekocht. Blätter als Sauerfutter verwendbar.

Wrucken oder Kohlrüben, gutes Winterfutter, Blätter dürfen roh verfüttert werden. Entweder säen oder pflanzen.

Mohrrüben oder Möhren, bestes Knollenfutter für den Winter. Blutreinigend! Blutreinigend! Gut für Haarbildung. Blätter gutes Grünfutter.

Kartoffel, nie roh, stets gekocht mit Kleie, Schrot, Weizenschale vermengt zu verfüttern. Blätter nicht verwendbar.

Topinambur „wilde Kartoffel“, wächst, wo einmal angebaut, dauernd. Viel weniger Nährwert als Kartoffel. Blätter werden verfüttert. Für Stallzüchtung wenig geeignet, mehr für Gehegezüchterei.

Von Gartenpflanzen vor allem der Blumenkohl mit seinen Riesenblättern, erzeugt feine Blähung; selbst für Jungtiere schadlos. Allen Züchtern zu empfehlen, zumal der Kopf der Pflanze mit Kaninchenfleisch zubereitet, eine wahre Delikatesse ist.

Weißkraut, Rotkraut, Rosenkohl bilden gutes Spätherbst- und Winterfutter, roh und gesäuert. Wintergrünfutter liefert Winterkohl, auch Blätter- und Krauskohl, Grünkohl genannt, der im Juli auf guten Boden gepflanzt wird. Hierzu gehört auch der Kuh- oder Baumkohl.

Kohlrabi wird ebenfalls gern gefressen. Sellerie und Petersilie sollte jeder Kaninchenzüchter als Arznei- und Appetitpflanze anbauen. Sellerie am besten Pflanzen kaufen und setzen, Petersilie säen.

Die Preise sind nirgends angegeben, weil sie in verschiedenen Gegenden verschieden und den Preis-Schwankungen des Marktes unterworfen sind. Möge jeder Züchter hieraus wenigstens etwas Passendes für seine Kaninchen zum Anbau finden.

Bernhard Pickert
Anmerkungen und redaktionelle EinordnungBernhard PickertRedaktioneller Zusatz zum historischen Originaltext

Kommentierung aus heutiger Sicht

Zusammenfassung des Textes von Johannes Hoffmann (1909)

Der Text aus Wahls Taschenkalender 1909–1910 bietet eine systematische Übersicht über damals empfohlene Futterpflanzen für Kaninchen. Hoffmann betont, dass Kaninchen eine große Vielfalt an Pflanzen fressen und dass Züchter ihre Auswahl an Boden, Klima und Wirtschaftlichkeit anpassen sollten.

Zentrale Inhalte

Gras gilt als wichtigste und günstigste Grundfutterquelle. Mischungen verschiedener Grassorten werden empfohlen.

Kleearten (Rotklee, Weißklee, Inkarnatklee, Gelbklee, Luzerne, Esparsette, Seradella usw.) bilden den Schwerpunkt.

Rotklee: nährstoffreich, aber im Alter verholzend.

Seradella: besonders wertvoll, da sie nicht verholzt und bis zuletzt nährstoffreich bleibt.

Weitere Futterpflanzen wie Phazelie, Hirsearten, Hafer, Roggen, Gerste, Rüben, Möhren, Topinambur und verschiedene Kohlarten werden detailliert beschrieben.

Gemüse wie Blumenkohl, Kohlrabi, Sellerie und Petersilie werden als wertvolle Ergänzungen genannt.

Hinweise zur Fütterung:

Vorsicht bei Jungklee (Blähgefahr).

Kartoffeln nur gekocht.

Blätter einiger Pflanzen (z. B. Kartoffel) sind ungeeignet.

Der Text ist stark praxisorientiert und richtet sich an Züchter, die ihre Futterpflanzen selbst anbauen.

Fazit aus heutiger Sicht

Viele der damaligen Empfehlungen sind erstaunlich zeitlos, doch moderne Erkenntnisse der Tierernährung und Toxikologie ergänzen oder korrigieren einige Punkte.

Was heute weiterhin gilt

Gras und Klee sind hervorragende Grundfutterpflanzen.

Luzerne (Alfalfa) ist sehr nährstoffreich, aber heute wird sie eher für Jungtiere oder säugende Häsinnen empfohlen (hoher Calciumgehalt).

Möhren, Rüben, Kohlarten sind weiterhin geeignet – in Maßen.

Phazelie, Hirse, Hafergrün sind nach wie vor gute Ergänzungen.

Seradella wird heute kaum noch angebaut, wäre aber aus ernährungsphysiologischer Sicht weiterhin geeignet.

Was heute anders bewertet wird

Blähungen und Verdauungsrisiken sind heute besser verstanden.

Jungklee kann tatsächlich zu Aufgasungen führen.

Blumenkohlblätter gelten heute als möglich, aber nicht uneingeschränkt unproblematisch.

Kartoffeln:

Gekochte Knollen sind theoretisch fütterbar, werden aber heute kaum noch empfohlen.

Rohfütterung bleibt tabu (Solanin).

Topinambur:

Wird heute als sehr blähend eingestuft und nur vorsichtig empfohlen.

Kohlarten:

Heute weiß man, dass Kaninchen Kohl gut vertragen, wenn er langsam angefüttert wird.

„Blutreinigende“ Wirkung von Möhren ist ein historisches Konzept ohne wissenschaftliche Grundlage.

Moderne Grundsätze der Kaninchenernährung

Heu ist heute das wichtigste Grundfutter – im Text wird es kaum erwähnt, da Kaninchenhaltung damals stärker auf Grünfutter basierte.

Frischfuttervielfalt ist erwünscht, aber mit langsamer Gewöhnung.

Zuckerreiche Knollen (Möhren, Rüben) nur in Maßen.

Körnerfutter wird heute deutlich kritischer gesehen (Übergewicht, Verdauungsprobleme).

Wildkräuter wie Löwenzahn, Wegerich, Schafgarbe, Brennnessel spielen heute eine größere Rolle als im Text.

Fazit

Der Text von Hoffmann ist ein wertvolles historisches Dokument, das zeigt, wie vielfältig und landwirtschaftlich orientiert die Kaninchenfütterung um 1900 war. Viele Pflanzenempfehlungen sind weiterhin gültig, doch moderne Erkenntnisse betonen:

Heu als Basisfutter

Vorsicht bei blähenden Pflanzen

Begrenzung von stärke- und zuckerreichen Futtern

Größere Vielfalt an Wildkräutern

Weniger Getreidefütterung

Die historische Perspektive ergänzt wunderbar das heutige Wissen – und zeigt, wie stark sich Kaninchenhaltung von der Landwirtschaft hin zur Haustierhaltung entwickelt hat.

Wert und Relevanz der Mitteilungen von 1909 für heutige Rassekaninchenzüchter und die gewerbliche Haltung

Der Text von Johannes Hoffmann aus dem Jahr 1909 ist ein faszinierendes Zeitdokument. Er zeigt, wie eng die Kaninchenhaltung damals mit der Landwirtschaft verbunden war und wie selbstverständlich Züchter ihr Futter selbst anbauten. Viele der beschriebenen Pflanzen und Beobachtungen haben auch heute noch Bedeutung – aber in einem veränderten Kontext.

Im Folgenden findest du eine klare, differenzierte Einschätzung, wie weit die Inhalte von 1909 heute noch Wert besitzen..

Bedeutung für heutige Rassekaninchenzüchter

Hoher Wert:

Viele der beschriebenen Pflanzen sind weiterhin hervorragende Futterpflanzen:

  • Kleearten (Rotklee, Weißklee, Inkarnatklee, Luzerne) → Noch heute wichtige Eiweiß- und Rohfaserlieferanten. → Hinweise zu Verholzung, Schnittzeitpunkt und Nährstoffverlust sind weiterhin korrekt.
  • Gräser und Grassamenmischungen → Die Empfehlung, Mischungen an Boden und Klima anzupassen, ist zeitlos.
  • Phazelie, Hafergrün, Hirsearten, Seradella → Auch heute wertvolle Ergänzungen, besonders für Selbstversorger.
  • Gemüse wie Kohl, Möhren, Rüben, Sellerie, Petersilie → Weiterhin Standard im Frischfutterplan.
  • Hinweise zur Futterqualität → „Junger Klee ist nährstoffreicher als alter“ – absolut richtig. → „Verholzung mindert Verdaulichkeit“ – heute wissenschaftlich bestätigt.

Mittlerer Wert:

Einige Empfehlungen sind heute nur noch eingeschränkt relevant:

  • Kartoffeln gekocht verfüttern → Möglich, aber in der modernen Rassekaninchenhaltung kaum noch üblich.
  • Topinambur → Wird heute wegen Blähgefahr vorsichtiger bewertet.
  • Blumenkohlblätter als „schadlos“ → Heute differenzierter: gut verträglich, aber nicht unbegrenzt.
  • „Blutreinigende“ Wirkung von Möhren → Historisch, nicht wissenschaftlich.

Geringer Wert:

  • Saatmengen und Anbauhinweise → Für Hobbyzüchter interessant, aber die meisten kaufen heute fertiges Futter oder Heu. → Nur Selbstversorger profitieren direkt davon.
  • Wirtschaftliche Überlegungen von 1909 → Heute kaum übertragbar, da Kaninchenhaltung nicht mehr primär landwirtschaftlich orientiert ist.

Bedeutung für die gewerbliche Kaninchenhaltung

Die moderne gewerbliche Kaninchenhaltung unterscheidet sich stark von der Situation 1909:

  • Sie basiert heute auf standardisierten Futtermitteln,
  • kontrollierter Nährstoffzusammensetzung,
  • Hygiene- und Gesundheitsmanagement,
  • automatisierten Fütterungssystemen.

Was noch relevant ist:

  • Grundwissen über Futterpflanzen, deren Nährstoffgehalt und Verdaulichkeit.
  • Erkenntnisse über Schnittzeitpunkte, Verholzung, Blähgefahr.
  • Die Betonung von Rohfaser als zentralem Bestandteil der Ernährung.

Was kaum noch relevant ist:

  • Anbauempfehlungen für einzelne Pflanzen.
  • Gemenge aus Seradella, Spörgel, Zuckerhirse etc.
  • Praktiken wie „Kartoffeln kochen und mit Kleie mischen“.
  • Saisonale Futterplanung nach landwirtschaftlichen Erntezyklen.

Die gewerbliche Haltung arbeitet heute fast ausschließlich mit:

  • pelletiertem Alleinfutter,
  • Heu als Rohfaserquelle,
  • kontrollierten Ergänzungen.
Transparenz

Hinweis zur redaktionellen Aufbereitung

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