Hans-Dieter Funk Ehrenmeister
Hans-Dieter Funk Ehrenmeister

Da der KZV F 188 Eldagsen zu dieser Zeit keine Jugendgruppe hatte, trat er erst 1967 nach seiner Bundeswehrzeit dem Verein bei und gehörte diesem bis 1988 an. Im Vorstand war er als Tätowiermeister, Kassierer und Vorsitzender aktiv. Als Dank und Anerkennung wurde er mit der silbernen und goldenen Vereinsnadel geehrt. Am 22.11.1989 war er Gründungsmitglied des KZV F 134 Volksen, dessen Vorsitzender er bis heute ist.

Zudem war er viele Jahre lang Mitglied im KZV F 445 Coppenbrügge. Im KV Weserbergland engagierte er sich von 1997 bis 2000 als Jugendleiter. Unter seiner Regie fanden diverse Jugend-Jungtierschauen, Ferienlager und Fahrten statt. Bei den KV-Schauen wirkte er als technischer Ausstellungsleiter. Auch der KV Weserbergland verlieh ihm die silberne und goldene Ehrennadel und ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Von 1979 bis 2014 war er LV-Jugendleiter, und die Durchführung von Jugendfreizeiten und  Jugend-Jungtierschauen waren für ihn selbstverständlich. Als technischer Leiter war er bei den LV-Schauen von 1983 bis 1994 sowie bei der Bundesschau 1984 aktiv und gehörte bei den Bundesschauen 1980, 2001 und 2007 der Ausstellungsleitung an.

Für so viel Engagement und Einsatzbereitschaft zeichnete ihn der Landesverband mit der silbernen und goldenen Ehrennadel, dem Ehrenring sowie der großen Verdienstmedaille aus und ernannte ihn zum Meister und Ehrenmeister der Rassekaninchenzucht im LV Hannover. 2014 folgte die Auszeichnung zum Ehrenmitglied und Ehrenvorstandsmitglied. Hans-Dieter Funk zeichnete für die ZDRK-Jugendlager 1988 am Steller See und 2000 in Springe verantwortlich und ist seit 1993 stellv. ZDRK-Jugendleiter und seit 2011 ZDRK-Jugendleiter. In Würdigung seiner Verdienste ehrte ihn der ZDRK mit der silbernen und goldenen Jugendnadel und ernannte ihn zum Meister und Ehrenmeister der Deutschen Rassekaninchenzucht. Seine züchterische Laufbahn begann er mit Kleinsilber, gelb. Von 1971 bis 1994 gehörte er dem Klein- und Deutsche-Großsilber-Club Hannover an. Hier führte er von 1974 bis 1984 die Kasse. Der Club ehrte ihn mit der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel. Seit 1992 widmet er sich den Havannakaninchen und trat 1992 dem Havanna- und Alaska-Club bei, dessen Vorsitzender er seit 1995 ist. Auch hier bekam er die silberne Ehrennadel. Im Management der AG der Havanna- und Alaska-Clubs im ZDRK ist er seit 1998 aktiv. Mitseinen Kleinsilber, gelb, und Havanna war er auf allen Ebenen erfolgreich

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.

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