Enzyklopädie Kaninchenzucht Enzyklopädie Kaninchenzucht Wissen · Geschichte · Quellen
Fachwissen und historische Quellen
systematisch erschlossen
Person

Werner Karl Georg Moebes

17. Januar 1899 – 8. Oktober 1983
Biografische Kerndaten erfasst
0 Beiträge von dieser Person 2 Beiträge über diese Person 0 Quellenwerke
Werner Karl Georg Moebes
Personenprofil

Biografische Kerndaten

Geboren 17. Januar 1899 · Berlin
Gestorben 8. Oktober 1983 · Berlin

Familie / Herkunft

  • Vater: Georg Möbes, Kleinindustrieller
  • Bruder: Karl Georg Hermann Möbes, zwei Jahre jünger
  • Großvater: Carl August Ferdinand Hintze, ehemaliger Pianohersteller und naturverbundener Tierfreund

Ausbildung / Studium

  • Realgymnasium; Kriegsreifeprüfung im Februar 1919
  • Jurastudium an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin

Beruf / berufliche Tätigkeit

  • Tätigkeit im elterlichen Betrieb; spätere Fortführung der „Metallwarenfabrik Gebr. Möbes“ (Werbegeschenke aus Metall)
  • Fachschriftsteller und Fachberichterstatter für Fach- und Tagespresse
  • Bibliograf zur Tauben- und Kaninchenliteratur

Funktionen / Tätigkeiten

  • Kleintierzüchter und Tierliebhaber
  • Fachschriftsteller und Auslands-Spezialberichterstatter
  • Bibliograf und Historiker der Kleintierzucht

Rassen / Zuchtschwerpunkte

  • Französische Widder
  • Helle Großsilber (Campagne-Silber)
  • Blaue Wiener
  • Show Homer (Tauben)

Publikationen / Werke

  • Bibliographie der Tauben – Arbeitsbeginn 1942; 2. Ausgabe 1945; 3. Ausgabe 1968
  • Bibliographie der Kaninchen – 1948, Akademischer Verlag Halle
  • Zahlreiche Aufsätze und Reiseberichte in Geflügel-Börse, Tierwelt sowie weiterer Fach- und Tagespresse

Sammlungen / Forschungstätigkeit

  • Umfangreiche Fachbibliothek zur Geflügel- und Kleintierliteratur; mehrere hundert Werke einschließlich Dissertationen und unveröffentlichter Arbeiten
  • Schwerpunkt der Bibliothek: Taubenliteratur; daneben Kaninchen- und weitere Kleintierliteratur
  • Umfangreiche Briefmarkensammlung
  • Käfer- und Schmetterlingssammlung; gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch Bombenangriffe verloren

Orte / Regionen

  • Berlin
  • Falkenhagen bei Seegefeld
  • Nauen bei Berlin

Chronologie / Zeitstrahl

  • 17. Januar 1899 – geboren in Berlin
  • Kindheit – Haltung von Französischen Widdern und Tauben auf dem Familienanwesen in Falkenhagen bei Seegefeld
  • Februar 1919 – Abschluss des Realgymnasiums mit Kriegsreifeprüfung
  • Nach 1919 – Jurastudium an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin
  • 1929 – als einziger Deutscher bei der Londoner Crystal Palace Show; Berichte auch in englischer Fachpresse
  • 1942 – Beginn der Arbeiten an der „Bibliographie der Tauben“
  • 1945 – 2. Ausgabe der „Bibliographie der Tauben“
  • 1948 – Veröffentlichung der „Bibliographie der Kaninchen“
  • 1968 – 3. Ausgabe der „Bibliographie der Tauben“
  • 17. Februar 1972 – amtliche Namensschreibung „Moebes“ statt „Möbes“
  • Im Alter von über 70 Jahren – Beginn der Veräußerung seiner umfangreichen Fachbibliothek
  • 8. Oktober 1983 – gestorben in Berlin
Erschließungsstand

Biografische Kerndaten erfasst.

Eine eigenständige redaktionell geprüfte Biografie liegt derzeit noch nicht vor. Vorhandene Personenaufsätze bleiben eigenständige Beiträge und werden nicht automatisch zu einem Biografietext zusammengeführt.

Personenbeiträge

Beiträge über Werner Karl Georg Moebes

Fehler: Inhalt ist geschützt !!