Hygiene in der Kaninchenhaltung

Dr. S. Matthes Tiermedizinische Abteilung der Bundesforschungsanstalt für Kleintierzucht, Celle „Das Blaue Jahrbuch“ 1972

Die natürliche Umwelt mit ihren ständig sich verändernden Reizen (Witterungsverhältnisse, Abwechslung in der Ernährung, Wechsel zwischen Lichteinwirkung und Dunkelheit und sonstige erdgebundene Umwelteinflüsse) bildet die naturgemäße Grundlage der Gesundheit von Mensch und Tier. Plötzliche Änderungen des normalen Umweltmilieus sowie eine allzu starke oder über längere Zeit andauernde Einwirkung bestimmter Reize können aber Verhältnisse schaffen, die ihr Wohlbefinden beeinträchtigen und den Organismus schädigen.

Der Zweig der medizinischen Wissenschaft nun, der sich mit der Umwelt des Menschen bzw. der Tiere beschäftigt und in ihr diejenigen Faktoren zu entdecken sucht, welche häufig und in erheblichem Grade Störungen im Organismus dieser Individuen zu veranlassen oder die Leistungsfähigkeit derselben herabzusetzen imstande sind, wird Hygiene (Gesundheitspflege) genannt. Ziel der Hygiene, deren Grundsatz im bekannten Sprichwort „Vorbeugen ist besser als heilen" beredten Ausdruck gefunden hat, ist es, durch geeignete Maßnahmen derartige sich auf die Gesundheit oder Leistungsfähigkeit des Menschen bzw. der Tiere negativ auswirkende Umwelteinflüsse auszuschalten oder doch weitgehend zu mildern.

Unter diesem Gesichtswinkel sollten hygienische Maßnahmen, auch wenn sie manchmal als unangenehm empfunden werden, gelegentlich den Geldbeutel etwas stärker belasten und bisweilen überflüssig zu sein scheinen, betrachtet werden. Unter dem Einfluss oben bereits erwähnter, ständig sich ändernder Klimaverhältnisse, dem Auf und Ab von Nahrungsmangel und -Überfluss sowie dem gleichmäßigen Wechsel zwischen Lichteinwirkung und Dunkelheit stehend, bleibt das in freier Wildbahn lebende Tier abwehrbereit und widerstands- fähig. Instinktiv handelt es so, wie es zur Erhaltung seiner Art und des Individuums notwendig ist. In gewissem Umfange hat es die Möglichkeit, sich widriger Einflüsse zu entziehen oder ihnen auszuweichen; ist es dazu nicht fähig, wird es ihnen er- liegen. Mit dem Eingriff in dieses naturgemäße Leben des Tieres und seiner Haltung unter veränderten Lebensbedingungen als Haustier, dessen Lebensvorgänge teilweise in bestimmte Bahnen gelenkt worden sind (z. B. Steuerung des Fortpflanzungstriebes, Züchtung auf Leistung, Bewegungseinschränkung), gerät das Tier in die Abhängigkeit vom Menschen und ist auf die Pflege und Fürsorge durch ihn angewiesen. Da es sich seiner Umgebung nicht entziehen kann, hat der Mensch die Aufgabe, ihm ein der Gesundheit dienliches Milieu zu schaffen, schädigende Einflüsse von ihm fernzuhalten sowie seine Ernährung sicherzustellen.

Die große Bedeutung, die dieser Forderung auch in der Kaninchenhaltung beigemessen werden muss, zeigt sich deutlich in der Tatsache, dass das Auftreten der meisten bei Kaninchen vorkommenden Krankheiten durch Fehler in der Haltung und Fütterung direkt ausgelöst oder zumindest begünstigt wird. Die Gewissenhaftigkeit, mit der der Mensch seiner Pflicht dem Tier gegenüber nachkommt, ist die Grundlage einer erfolgreichen Gesundheitspflege bzw. Krankheitsvorbeuge. Je sorgfältiger er in der Betreuung seiner Tiere ist, umso mehr wird er sich gesunder und leistungsfähiger Tiere erfreuen können.

Haltungs- und Fütterungsfehler sind allerdings oft nicht die Folge von Vernachlässigung, sondern von Unkenntnis; ein Kaninchenbesitzer, ob er nun die Tiere aus Liebhaberei hält oder einen Nutzen aus ihnen ziehen will, sollte deshalb mit den wichtigsten Grundbegriffen der Hygiene vertraut sein.

Klima:

Unter Witterung (Wetter) versteht man den zu einer bestimmten Zeit vorhandenen Zustand der Atmosphäre, der sich aus dem Zusammenwirken der einzelnen meteorologischen Faktoren (Sonnenstrahlung, Niederschläge, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck) ergibt. Diese meteorologischen Größen, die sehr veränderlich sind, üben jede für sich und in ihrer Gesamtheit einen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen und der Tiere aus, namentlich bei häufigen und plötzlichen Schwankungen. Das durchschnittliche Verhalten des Wetters während längerer Zeiträume bestimmt das Klima. Bei Kaninchen, die in offenen Freilandställen gehalten wer- den, wirkt sich der Wechsel der Witterungseinflüsse, sofern er nicht zu extrem ist, allgemein günstig aus, was in der robusteren Natur dieser Tiere seinen Niederschlag findet. Gegen starke, direkte Sonneneinstrahlung und große Hitze sind Kaninchen allerdings sehr empfindlich, was bei der Stalleinrichtung zu beachten ist. Ferner sei darauf hingewiesen, dass ein zu dichter Tierbesatz gerade im Sommer unbedingt vermieden werden muss, da durch die Behinderung der Wärmeabgabe in einer sehr warmen und feuchten Umgebung bei gleichzeitiger Wärmeproduktion durch die Muskeltätigkeit der Tiere ein bedrohlicher Wärmestau mit seinen nachteiligen Wirkungen auf Kreislauf und Zentralnervensystem eintreten kann. Kälte vertragen die Kaninchen besser. Plötzliche Wetterstürze und feucht-kalte Witterung (Frühjahr, Herbst), verbunden mit starker Luftbewegung sind dagegen eine Gefahr und begünstigen in hohem Maße das Auftreten von Erkrankungen der Atmungsorgane (Schnupfen, Lungenentzündung).

Trockene und warme (im Sommer kühle), sturmfeste Ställe, in denen die Tiere gleichzeitig vor zu grellem Licht, starkem Luftzug und vor Insekten (Belästigung, Übertragung der Myxomatose) geschützt sein sollen, sind die besten Voraussetzungen für eine der Gesundheit dienlichen Haltung von Kaninchen.

Durch die Unterbringung von Kaninchen in geschlossenen Räumen (Innenstallungen) lässt sich die Gefahr der Einwirkung ungünstiger Witterungseinflüsse vermeiden (konstante Raumtemperatur von ca. 15-17° C, relative Luftfeuchtigkeit von 65-70 Prozent), dafür sind aber einige Nachteile wie Verminderung der Widerstandsfähigkeit der Tiere, Förderung der Übertragungsmöglichkeiten ansteckender Krankheiten (Infektionskrankheiten), Begünstigung der Lebensbedingungen und damit Vermehrung verschiedener Krankheitserreger usw. in Kauf zu nehmen. Um diese Nachteile auszugleichen, sind u. a. besondere Anforderungen an Stallbau und Klimaregulierung zu stellen. Da das Kaninchen einen sehr hohen Bedarf an sauerstoffreicher Frischluft hat, in der Stalluft sich aber im Zusammenhang mit der Atmung und infolge Zersetzung der Ausscheidungen der Tiere gesundheitsschädigende Gase (Kohlendioxyd, Ammoniak) anreichern, ist – sofern der Tierbestand eine gewisse Größe erreicht eine mechanische, regulierbare Belüftungsanlage fast unentbehrlich. Diese muss einwandfrei arbeiten und eine ausreichende Kapazität besitzen, da sonst entweder Tod durch Ersticken (akuter Sauerstoffmangel) eintreten kann oder infolge chronischer Reizung der Schleimhäute (Lidbindehäute, obere Luftwege) durch die in der Stalluft enthaltenen Gase (vor allem Ammoniak) die Abwehrkraft der Tiere geschwächt und damit der Entstehung von Erkrankungen dieser Organe (z. B. Schnupfen) Vorschub geleistet wird. Mit der Ventilation steht und fällt diese Form der Kaninchenhaltung. Wegen der erhöhten Infektionsgefahr bei dieser Haltungsart sind besondere Vorkehrungen zu treffen, auf die weiter unten kurz eingegangen wird.

Ernährung:

Während das Wildtier befähigt ist, gesunde und bekömmliche Nahrung auszuwählen, vorausgesetzt, dass diese überhaupt in genügender Menge vorhanden ist, ist das Haustier auf die ihm vorgelegten Futterstoffe angewiesen. Diese nach Gutdünken und dem jeweiligen Wissen des Menschen sowie nach den vorhandenen Vorräten ausgesuchten Futterstoffe entsprechen in ihrer Zusammensetzung und Menge aber nicht immer den Ansprüchen des Tieres und können deshalb entweder seinen Bedarf an Aufbau- und Gehaltsstoffen nicht decken oder überfordern bei überhöhtem Angebot bestimmter Inhaltsstoffe das Anpassungsvermögen des Organismus. Stoffwechselstörungen sind die Folgen.

Allgemein bekannt ist, dass bestimmte Pflanzen ausgesprochene Vergiftungen bei Tieren verursachen können; wichtig zu wissen ist aber auch, dass durch das Futter (und Trinkwasser) sehr oft eine Infektion, und zwar sowohl mit Bakterien der verschiedensten Art und Viren (z. B. Myxomatose), als auch mit Parasiten (Kokzidien, Würmer) vermittelt wird. Die Krankheitskeime sind dabei meist nicht in den Futtermitteln selbst enthalten, sondern befinden sich in den ihnen anhaftenden Verunreinigungen (Erdteile, Staub, Kot usw.). Erkrankungen als Folge der Verabreichung qualitativ minderwertiger oder verunreinigter Futtermittel sind beim Kaninchen nicht selten. Auch plötzliche Futterumstellungen erhöhen die Krankheitsanfälligkeit der Tiere und sollten deshalb vermieden werden.

Durch den Einsatz von Handelsfuttermitteln in pelletierter Form ist der Kaninchenhalter der Sorge um die Beschaffung täglich frischer Nahrungsstoffe für seine Tiere enthoben, sofern die Futtermischungen eine den Erkenntnissen der Ernährungsphysiologie gemäße Kombination der einzelnen Futterkomponenten enthalten und bei der Herstellung einwandfreie Ausgangsprodukte verwendet wurden. Generell lässt sich sagen trotz der unterschiedlichen Güte der im Handel erhältlichen Kaninchenmischfutter – dass sich diese Art der Fütterung bewährt hat und den Tieren so die notwendigen Aufbau- und Gehaltsstoffe in ausreichender Menge zugeführt werden können. Als Maßnahme zur Schadensverhütung ist aber eine trockene Lagerung der Futtervorräte bei Beachtung der Haltbarkeitsgrenze (Fertigfutter) zu fordern.

Die Futterbehälter sollten nach jeder Leerung gereinigt und von Zeit zu Zeit auch desinfiziert werden, da sich in alten Futterresten Milben und vor allem Schimmelpilze rasch vermehren. Nach Aufnahme derartig verdorbenen Futters können Darmerkrankungen oder Vergiftungen bei den Tieren auftreten. Kaninchen sollten – namentlich bei alleiniger Verfütterung von pelletiertem Fertigfutter ständig die Möglichkeit der freien Aufnahme von frischem Wasser haben. Die Tränken sind stets sauber zu halten, da sich in ihnen sonst leicht Schmutzkeime, die bei den Tieren Darmentzündungen und Allgemeinerkrankungen hervorrufen können, ansiedeln. Sind Nippeltränken vorhanden, ist auf ihr einwandfreies Funktionieren zu achten.

Abwehr von Infektionskrankheiten:

Durch sachgerechte Haltung und Pflege Krankheitserreger von den Tieren fernzuhalten und sie in ihrer natürlichen Widerstandskraft zu unterstützen, ist die stärkste Waffe in der Hand eines Tierhalters in seinem Bestreben, Infektionskrankheiten (übertragbare, ansteckende Krankheiten) zu bekämpfen. Tritt eine solche in seinem Bestand auf, ist die Absonderung der kranken und ansteckungsverdächtigen Tiere von den Gesunden oder ihre Tötung der erste Schritt zu ihrer Überwindung; doch reicht diese Maßnahme zur erfolgreichen Bekämpfung allein meist nicht aus. Vielmehr muss versucht werden, den Krankheitserreger zu vernichten. Hierfür stehen drei Wege offen. Man kann:

1. den Erreger vor dem Eindringen in den Organismus vernichten oder am Eindringen in ihn hindern,

2. ihn im Tierkörper abtöten oder

3. nach dem Ausscheiden aus dem Organismus zu vernichten suchen.

Das unter Punkt 2 genannte Ziel durch Verabreichung von Arzneimitteln (Antibiotika, Sulfonamide und andere Chemotherapeutika) zu erreichen ist das Anliegen der behandelnden Medizin (Therapie), die Möglichkeiten zu den Punkten 1 und 3 auszuschöpfen ist dagegen Aufgabe der Hygiene, welche die erforderlichen Maßnahmen dem Tierhalter, dem dann ihre Durchführung obliegt, anzeigt. Hierzu kurz einige Hinweise:

Im vorigen Abschnitt wurde bereits betont, dass Futter und Trinkwasser Träger von Krankheitserregern sein können und deshalb zur Vermeidung von Infektionen auf Sauberkeit bei der Fütterung der Tiere zu achten ist, wie überhaupt peinlichste Sauberkeit oberstes Gebot im Kaninchenstall sein sollte.

Eine Einschleppung von Keimen in einen Bestand kann ferner durch neu eingestellte, latent infizierte Tiere (klinisch gesunde Keimträger) erfolgen, weshalb zugekaufte Kaninchen zunächst 3-4 Wochen in Quarantäne gehalten werden sollten, um ihre Unverdächtigkeit zu beweisen. Aus dem Tierkörper ausgeschieden werden die Krankheits- keime vornehmlich mit dem Kot, ferner mit Nasenausfluß und Augensekret. Damit ergibt sich die Forderung, dass die Tiere an der Aufnahme ihrer Ausscheidungen gehindert werden müssen, was sich in Bezug auf den Kot am besten durch Haltung der Kaninchen auf Drahtböden bewerkstelligen lässt. Der abgesetzte Kot sollte möglichst bald und regelmäßig entfernt werden, da sich sonst die Keime zu stark vermehren und eine Anreicherung der Stalluft mit ihnen zu befürchten ist, wodurch sich das Infektionsrisiko wesentlich erhöht. Dies gilt vor allem für Innenstallungen und größere Betriebe. Der angefallene Mist kann nach entsprechender Aufbereitung als Dung verwendet werden. Die Dunggrube selbst sollte sich aber nicht in unmittelbarer Nähe der Kaninchenställe befinden (Geruch, Fliegen!). Eine Verschmutzung von Futter und Trinkwasser mit Kot und Harn ist unbedingt zu verhindern. In regelmäßigen Abständen sollte ferner eine gründliche Reinigung der Ställe und der Stallgeräte mit anschließender Desinfektion (Abtötung von Krankheitserregern durch physikalische und chemische Methoden, wie Verbrennen, Einsatz von Chemikalien usw.) vorgenommen werden, um den Keimgehalt möglichst gering zu halten.

Ist ein Kaninchenbestand von einer Seuche betroffen worden, muss eine Desinfektion unbedingt vorgenommen werden; ein Neubesatz der Ställe darf erst nach Abschluss dieser Maßnahmen erfolgen.

Schlussbemerkung:

Die vorstehenden Ausführungen sollten dazu beitragen, dem Kaninchenhalter einige der ihm gegebenen Möglichkeiten, seine Tiere gesund und leistungsfähig zu erhalten, aufzuzeigen und bei ihm das Verständnis für die allgemeinen hygienischen Grundforderungen, die sich aus der Tierhaltung ergeben, zu wecken. Der sich seiner Verantwortung dem Tier gegenüber bewusste Mensch wird sich bemühen, die ihm anvertrauten Tiere so zu betreuen, wie es ihrer Art entspricht und ihrem Wohlbefinden förderlich ist. Gerade dies aber ist die Grundlage einer erfolgreichen Gesundheitspflege bzw. Krankheitsvorbeuge.

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.