Lothar Thormann, Waldheim – „Das Blaue Jahrbuch“ 2010

Hobby-Kaninchen auf dem Preisrichtertisch

Seit geraumer Zeit ist die Mitgliederzahl der organisierten Rassekaninchenzüchter in Deutschland und darüber hinaus rückläufig. Unzählige Möglichkeiten, die Freizeit für Jung und Alt zu gestalten, sowie berufliche Anforderungen erlauben zeitaufwendige Hobbys wie die Kleintierzucht zu Hause immer weniger.

Eine Folge davon ist, dass der Altersdurchschnitt von Vereinsmitgliedern weiter zunimmt. Längere Lebenserwartung und ein wertvoller Erfahrungsschatz der „alten Hasen“ unter uns können dennoch das personelle Defizit vieler Vereine wegen zu geringen Mitgliedernachwuchses nicht ausgleichen.

Andererseits nimmt nach Angaben des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF e.V.) die Zahl der im Wohnbereich gehaltenen Heimtiere, darunter auch Kaninchen, ständig zu. Danach leben gegenwärtig von den 23,3 Mio. Heimtieren allein 6,2 Mio. Kleintiere (Kaninchen und Nagetiere, jedoch ohne Katzen und Hunde) in 5,9% der deutschen Haushalte! Etwa 1 Million Heimkaninchen gehören zu dieser Tiergruppe¹.

Ein zeitgemäßes Projekt unsere Verbandes

Der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK e.V.) erkannte bereits 2003 die Notwendigkeit, das Projekt „Einrichtung einer Abteilung für Tiere von Hobby-Kaninchenhaltern bei Vereins- und Werbeschauen“ zu beschließen.

Anlässlich der damaligen 26. Bundes-Kaninchenschau in Stuttgart formulierte die dafür zuständige ZDK-Standardkommission u.a. folgende Inhalte und Ziele des Pilotprojektes: „… Im Rahmen von Vereins- und Werbeschauen können als besondere Werbemaßnahmen Kaninchen von Hobby-Kaninchenhaltern, insbesondere im Hinblick auf die Beratung zur tierschutzgerechten Haltung und Pflege, begutachtet werden, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Rassekaninchen oder rasselose Kaninchen handelt. … Die Tiere werden von einem Preisrichter begutachtet und das festgestellte Ergebnis in den Wertungsbericht eingetragen…“2.

Die einzelnen Angaben über die Ausstellung, den Kaninchenhalter und sein Tier samt gewerteten Positionen und Wertungsergebnis sind aus dem untenstehenden Beispiel eines Original-Wertungsberichtes zu ersehen.

Für und Wider zur Wertung von Hobbykaninchen

Alles Neue findet nicht sofort und bei jedem Zustimmung. Trotz maßgeblicher Einflussnahme des damaligen ZDK-Referenten für Schulung und Geschäftsführers der deutschen Standard-Kommission Arno Dietrich gab es nach der Veröffentlichung des Projektes im Frühjahr 2004 bei vielen organisierten Züchterfreunden und Preisrichtern Bedenken. Nicht wenige Mitglieder lehnten es ab, rasselose Kaninchen von Hobbyhaltern auf Ausstellungen zu zeigen und Preisrichtern vorzustellen.

Zum Glück befinden sich demgegenüber unter uns Mitglieder, die bereit sind, neue Wege zu beschreiten. Gerade und besonders die Verbreitung züchterischer Erfahrungen und neuer Erkenntnisse bei der Haltung und Pflege von Kaninchen fällt unter außenstehenden Tierfreunden auf fruchtbaren Boden.

Und was liegt näher, sie einmal gemeinsam mit ihren langohrigen Lieblingen einzuladen zur Vereinsschau?

Mittlerweile haben es im Bundesgebiet Züchtervereine mit Erfolg versucht, einige Halter von „Wohnungskaninchen“, wie eine hiesige Lokalzeitung diese Heimtiere bezeichnete, vorzustellen und von einem erfahrenen Preisrichter bewerten zu lassen. Hier und da ist man dabei, diese Zugabe im Ausstellungsprogramm gemeinsam mit dem mehr sportlichen Wettbewerb „Kaninhop“ zum gefragten Schauereignis und guter Tradition werden zu lassen.

In meinem mittelsächsischen Verein S 290 Leisnig hatte ich selbst als Vorstandsmitglied und Preisrichter erst einmal in den eigenen Reihen für das Projekt geworben. Zur Vereinsausstellung 2007 sollte erstmalig am Schausonntag, vormittags für zwei Stunden, im Ausstellungsraum eine öffentliche Tischbewertung der Hobbykaninchen stattfinden. Ich hatte mich bereit erklärt, selbstverständlich ohne Honorarforderung, die Bewertung zu übernehmen.

Vorher Fragen über Fragen…

Abgesehen von der unterschiedlichen Meinung, ob und warum wir Rassezüchter uns mit Hobbyhaltern befassen sollen, gab es im Wesentlichen diese Fragen seitens der Vereinsmitglieder:

Gibt es für die Bewertung der Heimkaninchen Vordrucke bzw. Bewertungskarten? Wenn ja, wo kann man sie beziehen?

Unter welchem Motto starten wir unsere Hobby-Tischbewertung?

Wer kennt Namen und Adressen von Besitzern eines oder mehrerer Heimkaninchen im Ort oder Landkreis?

Wie erreichen wir sie und können sie als Aussteller gewinnen?

Wie laden wir sie ein? Verlangen wir ein geringes Standgeld?

Müssen die Hobbykaninchen gegen RHD geimpft sein?

Ist die geplante Sonder-Tischbewertung während unserer Vereinsschau beim Kreisveterinäramt meldepflichtig?

Wie und mit welchen Preisen wollen wir die besten Hobbykaninchen auszeichnen?

Wer sind die Züchterfreunde, die dem Preisrichter während des geplanten „Experimentes“ zur Hand gehen?

Zur nächsten Vereinsversammlung beruhigten sich die Gemüter, nachdem alle Unklarheiten vom Tisch waren.

… und die Antworten

Die Vordrucke „Wertungsbericht für Kaninchen von Hobby-Kaninchenhaltern unter Beachtung des Tierschutzes des ZDRK“ können von jeder LV-Drucksachenstelle bezogen werden (Preis für 100 Stück dieser Bewertungskarten der besonderen Art 4,50 Euro).

Aus meinem Pokalbestand spendete ich gern drei hübsche Ehrenpreise und schlug vor, das Ganze „Hobbywettbewerb Mein schönstes Kaninchen“ zu nennen. Es gab sofort Zustimmung, und die zu neuem Anreiz erwachten Siegerpokale für die drei besten Hobbykaninchen erhielten wenig später ihr neu graviertes Metallschildchen am Sockel befestigt. Die Gravur Kosten übernahm die Vereinskasse. Für den undankbaren 4. Platz stellte ich eines meiner Stallbaubücher signiert zur Verfügung.

Nach Rücksprachen beim Kreisveterinäramt gab es keine Impfpflicht für Hobbykaninchen, da die im Raum ausgestellten Rassetiere sämtlich gegen RHD geimpft und dementsprechend geschützt und gegenüber den Heimtieren ansteckungsfrei waren. Den Hobby-Kaninchenausstellern wurde jedoch freigestellt und empfohlen, ihre Tiere immunisieren zu lassen.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit haben wir mit Unterstützung der beiden Tageszeitungen im Kreisgebiet einen kurzen Aufruf an interessierte Hobbykaninchenhalter mit Angaben zu Ort und Zeit und zum freiwilligen RHD-Impfschutz etwa zwei Wochen und dann in gekürzter Form kurz vor Schaubeginn veröffentlicht.

Die Teilnahme am Wettbewerb „Mein schönstes Kaninchen“ war kostenlos.

Einige Kaninchenbesitzer, die uns bekannt waren, wurden außerdem einfach direkt angesprochen, mündlich ausreichend informiert und zur Hobbywertung am Schausonntag herzlich eingeladen.

Eine Voranmeldung war nicht erforderlich, wir rechneten ohnehin nicht mit einer sehr großen Resonanz seitens der Hobbyhalter.

Die Helfer für den Preisrichter sollten vor Ort zur Schau operativ bestimmt werden.

Kaninchenwertung mit einigen Überraschungen

Dann kam der mit Spannung erwartete Sonntag. Der erste Teilnehmer unseres Wettbewerbes, ein 11-jähriger Junge, stand mit seinem Zwergkaninchen schon eine Stunde vor Beginn der Tierwertung am Einlass. Er habe nachher keine Zeit, weil er am Judosport teilnehme und an diesem Vormittag einen Wettkampf habe. Kurz entschlossen wurde sein Liebling außer der Reihe und ohne viel Publikum auf den Preisrichtertisch gesetzt und ordnungsgemäß gewogen, die Körperbeschaffenheit, das Fellhaar sowie Pflegezustand und Gesundheit beurteilt und am Ende mit „sehr gut“ bewertet.

Später erschienen noch weitere Hobbyfreunde und brachten meist noch Freunde oder ihre ganze Familie mit. Und nicht nur mit Zwergkaninchen kamen sie, sondern auch einige mittelgroße Tiere, vorwiegend mit grauer Fellfarbe, wurden mir als Preisrichter vorgestellt. Alle Kaninchen hatten einen Namen, den die Besitzer beim Ausfüllen der Wertungskarte selbst eintrugen. Dadurch entfiel für den Preisrichter ein zusätzlicher Schreiber.

Der damals 9 Jahre alte Anton Ziegler brachte mithilfe seiner Familie gleich drei mittelgroße Kaninchen in der Fellfarbe blau und grau zur Wertung. Es war für mich nicht einfach, von seinen drei Lieblingen das „superliebste Tier“, wie man heute zu sagen pflegt, herauszufinden. Die Blaue-Wiener-Häsin Judy schaffte einen 3. Platz hinter zwei Löwenkopf-Zwergkaninchen.

Die 7-jährige und damit jüngste Teilnehmerin Cindy Kuschnik aus der Gemeinde Bockelwitz zeigte ihr Löwenköpfchen-Zwergkaninchen, weiß mit blauen Augen. Für den etwas unglücklichen 4. Platz erhielt Cindy im Beisein ihres Vaters als wertvollen Trostpreis ein Stallbaubuch, gesponsert und signiert vom anwesenden Autor.

Übrigens hatte Raimund Kuschnik auch seinen liebsten Rammler, einen reinrassigen, also auch tätowierten Schwarzen Wiener, mit. Dieser hatte sehr lange Krallen und die Frage war, wie kann man überhaupt Kaninchenkrallen beschneiden? Ich hatte nicht zufällig den Krallenschneider mit, und so kam es zwischen den Wertungen noch zur praktischen Vorführung am lebenden Objekt.

Insgesamt durfte ich rund ein Dutzend Hobbykaninchen bewerten. Ein kleiner Anfang, aber er war geschafft.

Ein Teil der Tiere war ordnungsgemäß gegen RHD geimpft, die Atteste darüber wurden gern auf Wunsch vorgezeigt. Anton Ziegler hatte mit seinem Computer eine Art Zuchtbuch mit Bildern seiner liebsten Tiere mit deren Beschreibung und Notizen über das Leben der Kaninchen angelegt. Stolz zeigte er seinen dicken Aktenordner herum, und einige Vereinsmitglieder und auch Besucher staunten und bekamen große Augen.

Und so sah das Ergebnis unserer ersten Wertung von Hobbykaninchen bei den Plätzen 1 bis 4 aus:

Preisträger im 1. Wettbewerb „Mein schönstes Kaninchen" 2007 des Leisniger Züchtervereins S 290 wurden:

Platz und Pokal: Tina Mathys, Stadt Leisnig, 11 Jahre, mit 1,0 Löwenköpfchen-Zwergkaninchen, schwarz-weiß;

Platz und Pokal: Claudia Engelmann, Stadt Leisnig, 19 Jahre, mit 1,0 Löwenköpfchen-Zwergkaninchen, wildgrau;

Platz und Pokal: Anton Ziegler, Stadt Leisnig, 9 Jahre, mit 0,1 Blaue Wiener;

Platz und Sach-Ehrenpreis: Cindy Kuschnik, 7 Jahre, Gemeinde Bockelwitz, mit 1,0 Löwenköpfchen-Zwergkaninchen, weiß mit blauen Augen.

Ein anwesender jüngerer Pressefotograf entschied sich spontan für den auffälligen Anton Ziegler mit seiner „Judy" samt familiärem Anhang und veröffentlichte am folgenden Montag das Bild mit kurzem, aber sehr treffendem und für unsere Sache förderlichem Bericht.

Die Heimtierfreunde mit Kaninchen hatten während und nach der Bewertung viele Fragen zu Fütterung und Haltung ihrer Tiere. Hierüber gibt es offenbar einen großen Informationsbedarf. Im Trubel der Ausstellung konnten von meinen Vereinsfreunden und mir in aller Kürze zahlreiche Hinweise und Tipps gegeben werden. Es war die gute Gelegenheit, den einen oder anderen jungen Kaninchenfreund auf unseren Verein und seine Zusammenkünfte hinzuweisen und sie auch dazu einzuladen.

Claudia Engelmann mit ihrem grauen Zwerg-Löwenköpfchen in der Transportbox fragte beim Abschied für uns überraschend, ob man die Hobbykaninchen nicht auch in Käfigen den Schaubesuchern hätte zeigen können.

Anton Ziegler und seine Blaue-Wiener-Häsin „Judy" während der Wertung 2007 durch den Preisrichter, im Hintergrund Antons Onkel Karl. Foto: Andy Braun

Daran hatten wir alle nicht gedacht, ein paar Käfige für die Heimkaninchen zu reservieren. Wir versprachen, das zur nächsten Vereinsschau nachzuholen, und haben 2008 diese Zusage auch eingehalten.

Ein Jahr später – und nun weitermachen!

Im Herbst 2008 stellten wir neben unseren Käfigen eine Reihe für die Hobbyfreunde auf. Etwa in der gleichen Anzahl, aber mit einigen neuen Gesichtern und wieder mehrfach mit der ganzen Familie standen sie dann dort, versorgten ihre Tiere selbst und trugen sie zum Preisrichtertisch. Wieder gab es viele Fragen. Anton Ziegler, diesmal mit seiner „Großen Grauen“-Häsin und einem grauen Rammler dabei, schaffte es diesmal nicht in die Pokalränge. Das änderte aber nichts an seiner Begeisterung, die auch sein anwesender Onkel Karl und daheim die ganze Familie teilten.

Anton Ziegler mit seiner Blauen-Wiener-Häsin „Judy“ und Preisrichter L. Thormann 2007 während der Wertung im Schaulokal. Foto: Andy Braun

Die 17-jährige Mandy Geißler aus Waldheim präsentierte mit ihrem Freund den kastrierten Zwerg-Russen „Hoppel“ und erzielte damit den 2. Platz mit Pokal. Etwas im Zweifel, was ich in diesem Fall als Preisrichter unter „Geschlecht“ angeben muss, entschied ich mich dennoch für das (nachhaltig eingeschränkte) „1,0“, nicht zuletzt wegen des sichtbar männlichen Phänotyps von Hoppel. Der Farbenzwerg lebt übrigens zu Hause in Wohngemeinschaft mit der Zwerg-Separator Häsin Lilly in einem gesunden Außenstall mit Auslaufgehege. Es gäbe noch manches zu berichten von den begeisterten Kaninchenfreunden mit ihren Hobbytieren zu unseren Vereinsausstellungen.

Die Erfahrungen in Sachen „Wertung von Hobby-Kaninchen und Kontakte zu ihren Haltern“ sind bisher durchweg positiv, und es kann interessierten Vereinen nur empfohlen werden, es einmal damit zu versuchen.

Nur, wer da glaubt, nach solchen Veranstaltungen strömen zahlreiche neue Mitglieder zu, der wird vergeblich warten. Mein Verein Leisnig hat seitdem zwei neue Mitglieder gewonnen. Hierfür gaben vor allem längere, sehr zeitintensive Kontakte durch Vereinsmitglieder nach der Hobbywertung vor Ort an den Ställen der Kaninchenfreunde und unsere tatkräftige Unterstützung bei ihrem Hobby den Ausschlag.

Quellenangaben

1 Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V./www.zzf.de/presse/ markt/

2 Weiteres Projekt des ZDK: „Einrichtung einer Abteilung für Tiere von Hobby-Kaninchenhaltern bei Vereins- und Werbeschauen", Kaninchenzeitung Nr. 4/2004, S. 11-12.

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Bernhard Pickert
1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.