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Bernhard Pickert

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1948 am Stadtrand von Berlin geboren und im elterlichen Einfamilienhaus mit großem Garten aufgewachsen, kam ich seit frühester Kindheit in den Kontakt mit dem dort gehaltenen Kleinvieh, wie etwa der Milchziege, Hühnern, Enten, Kaninchen und einem großen Haushund. Damals eine normale Situation, denn Kleintierhaltung nebst Bewirtschaftung der eigenen Scholle war weit verbreitet, denn die Erzeugung von Gartenbau- und Tierischen Erzeugnissen unterstützte die familiäre Eigenversorgung, in einer gerade nicht im Überfluss strotzenden Zeit, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Erinnerung an diese Zeit ist noch wach, als ich als Grundschüler bei der Futterbeschaffung des heimischen Viehs helfen musste. Für die Enten wurde beispielsweise in den damals vorhandenen Entwässerungsgräben Entengrütze gefischt und für die Kaninchen Grünfutter von den überall noch vorhandenen, brach liegenden Freiflächen geholt. Derweil sich die Zeit hinsichtlich der Versorgungslage verbesserte, wurde von den Eltern das Kleinvieh alsbald reduziert. Kaninchen, die für den Festtagsbraten vorgesehen waren, aber blieben. Als in der Nachbarschaft einer der heimischen Kleintierzuchtvereine eine Ausstellung veranstaltete, kamen mir erstmals Rassekaninchen zu Gesicht. Die Veranstalter erkannten meine Begeisterung für Tiere und in dessen Folge wurde ich als 12jähriger Junge in den ortsansässigen Verein aufgenommen. Meine leidenschaftliche Verbundenheit zur organisierten Rassekaninchenzucht wurde somit geweckt, was schließlich dazu führte, mich umfassend mit diesem Thema zu beschäftigen und über Jahrzehnte Literatur und anderweitige schöne Dinge zusammenzutragen, die irgendwie eine Verbindung zum Kaninchen haben. Wohlwissend, dass es andere ähnlich begeisterte Idealisten gibt, ist über Jahrzehnte ein Archiv entstanden, welches Elemente dokumentiert, auf welche anderswo kaum direkter Zugriff besteht. Initiator für diese bleibende „Leidenschaft“ ist eigentlich der 1983 verstorbene Fachautor und Kleintierkenner Werner Karl Georg Moebes, welchen ich 1970 bei einer Kleintierausstellung kennen lernte und sogleich von seiner Persönlichkeit und seinem umfassenden Wissen begeistert war.

Die bekannten grauen Fellfarben bei unseren Kaninchen

Die Zucht der grauen Kaninchenrassen wird gelegentlich als recht einfach bezeichnet. Diese Einschätzung ist jedoch sehr oberflächlich und zeugt von wenig Kenntnis der Materie....

Historische Kleintierzüchter-Vereinsabzeichen und -Ehrennadeln

Der Brauch, Vereinsabzeichen zu tragen, geht bereits auf das Mittelalter zurück, als sich Zünfte und Gilden bildeten, die sich zu gemeinsamen Zwecken zusammenschlossen. Diese...

Porträt eines Mädchens – um 1740

Porträt eines Mädchens, welches im rosafarbenen Kleid, ein Blumenstrauß in der Hand, mit einem gescheckten Kaninchen auf einer Bank sitzt, ist das Werk des...

Aquarell auf Elfenbein um 1715

Amulett ca. 76 x 53mm um 1715 Aquarell auf Elfenbein auf silberner Fassung Darstellung ein junges Fräulein, mit gepudertem Haar, im blau gemusterten Kleid, zwei kleine...

Portrait einer Dame mit einem Kaninchen

Dieses Gemälde soll von dem Mailänder Renaissance-MalerRidolfo di Domenico Bigordi *1483; † 1561besser bekannt alsRidolfo Ghirlandaioim Jahr 1508 gemalt worden sein. Bei dem etwa 57,5...

Werner Karl Georg Moebes

Vermutlich wird jeder „normale“ Kaninchenzüchter durch regelmäßiges Lesen dieses Organs, in Kombination mit ein oder zwei „guten“ Fachbüchern so viel theoretische Kenntnisse erlangen können,...

Über diesen Blog!

Die Rassekaninchenzucht besitzt eine reiche und Kulturgeschichte. Sie wurde geprägt von engagierten Züchtern, kundigen Autoren, prägenden Funktionären und vielen Menschen, die ihr Wissen in Büchern,...

Bibliographie des Kaninchens

Ackermann, Richard Anleitung zur Kaninchenzucht Leipzig, Verlag von Siegbert Schnurpfeil. Preis 50Pfg. - 2. Aufl. 1916, 48 Seiten. Mit 10 Abb. Akesson, I.: Lonande kaninskotsel.(Gewinnbringende Kaninchenzucht) Utg. Av Husmoderus...