„Das Blaue Jahrbuch“ 1969
DR grau, DW grau:
Eisengrau mit Eisengrau spaltet auf, Eisengrau mit Dunkelgrau gibt gerne schwarze Köpfe. Hasengrau passt zu Dunkelgrau. Hasengrau mal Hasengrau ergibt verwaschene Farben oder helle Tiere.
DR Sch:
Kräftige Zeichnung spaltet auf; die Paarung ganz schwach gezeichneter Tiere mit einfarbigen aus DRSch-Würfen ergibt sehr gute Zeichnungstiere.
HGrS:
Hell mal Hell gibt Müller, also möglichst mittelhelle Tiere paaren! Sehr auf die dunkelblaue Unterfarbe achten!
DGrS:
Dunkel- oder hellschattierte Tiere mit mittelschattierten paaren! Tiere mit braunem Anflug oder heller Brust ausmerzen! Dunkel mit Dunkel ergibt dunkle Köpfe.
Gr Ch:
Tiere mit bräunlichem Anflug ausmerzen! Auf helle Brust und Vorderläufe achten!
Kl Ch:
Wichtig sind dunkelblaue Grundfarbe, auch am Keil, und gleichmäßig dunkelbraune Augen.
Wiener bl. u. schw.:
1.Nur kräftige dunkelblaue bzw. schwarze Tiere paaren! Solche mit braunem oder grauem Anflug scheiden aus. Weiß durchsetzte Tiere ausmerzen
RN:
Nur sattrotgelbe Tiere ohne jede hellere Abtönung paaren! Keine Ohrenränder und mit schwarzen Haaren durchsetzte Decke, keine Augenringe und Kinnbackeneinfassung!
J:
Nur Tiere mit klaren Farben benutzen. Reichlich Dunkel mit Hell, wenn Hell vorherrscht, und umgekehrt.
Rh Sch:
Gut gezeichnete Tiere spalten auf; kaum gezeichnete mit Japanerzeichnung aus RhSch-Würfen gepaart er- geben sehr gute Zeichnungstiere.
A:
Tiere mit graumelierter Decke ausmerzen! Tiefschwarz mit dunkelblauer Unterfarbe anstreben!
Hav.:
Nur dunkelkastanienbraune Tiere ohne weiße Haare einstellen! Die blaue Unterfarbe muss noch sehr verbessert werden.
Th.:
Auf kräftig gelbrote Unterfarbe achten! Nicht Hell mit Hell paaren, sondern Hell mit Dunkel und umgekehrt. Noch besser ist es, mittlere mit dunklen Tieren zu paaren.
WG:
Man muss unterscheiden zwischen weißen Grannen und Stich; meist ist der Stich vorherrschend. Tiere mit schwach ausgeprägten Abzeichen nicht einstellen!
Ha.:
Der langgestreckte und hochgestellte Körper ist noch wichtiger als die Farbe. Die Decke soll fuchsig rotbraun sein und darf nicht ins Braune gehen. Plumpe Tiere, solche mit Wammenansatz oder mit sandgelber Decke und grauen Seiten ausmerzen!
MF:
Hell mal Hell ergibt weißgraue Tiere mit hellen Sticheln. Tiere mit matter, abgestumpfter Decke ausmerzen! Bräunlichen Anflug beachten!
PF:
Hell mal Hell ergibt helle Brust und Vorderläufe. Das Fell darf nicht zu lang sein, sonst leidet die Perlung. Die mittlere Tönung ist vorzuziehen.
L:
Farblich ist diese Rasse sehr hochgezüchtet. Das alte Übel, die hellen Binden, sind noch nicht ausgemerzt. Tiere, die auch noch im Alter ihre reinen Farben aufweisen, sind die wertvollsten.
M:
Dunkel mal Dunkel ergibt Dunkel und keine Ausstellungstiere. Die zugelassenen hellen Marder spalten auf. Aus M gefallene Russen mit Dunkel ergeben hundertprozentige normale Marder
KIS:
Wie DGrS. Blau: Keine schwarzen Haare! Gelb: Dunklen Anflug ausmerzen!
H:
Bewährte Zuchttiere nicht durch Neueinstellungen verdrängen! Nur dieselben Farben bei der Paarung wählen!
Loh:
Bei Schwarz alle Tiere mit bräunlicher Decke ausmerzen! Schwarz mal Blau oder Braun ergibt spalterbig Schwarz. Blau mal Blau ergibt nur Blau, Braun mal Braun nur Braun.
R:
Kälte begünstigt tiefschwarze Farbe. Gute Vererber so lange wie möglich in der Zucht behalten!
Re:
Tiere unter 18 mm Haarlänge nicht zur Zucht einstellen. Für die Farbenschläge gilt, was bei den Stammrassen gesagt ist.



