Dipl.-Ing. A. Rudolph. Bonn in „Das Blaue Jahrbuch“ 1983
Vielen ist durchaus geläufig, dass die Grundlage für eine systematische züchterische Arbeit das Herdbuch (Zuchtbuch) ist. Erst mit seiner Einführung wurde der Weg für eine zielbewusste Tierzucht geebnet. Das Herdbuchwesen in der deutschen Kaninchenzucht ist verhältnismäßig jung, und trotzdem haben die Herdbücher schon eine Wandlung durchgemacht, je nach dem Stande der Zucht und den Bedürfnissen der züchterischen Arbeit.
In der frühesten und einfachsten Form der Zuchtbücher war ihre einzige Aufgabe die Festlegung der Identität eines Tieres, die Sicherung der Rasse und die Klarstellung der Abstammung, also der genealogischen Verhältnisse. Das war die Anfangszeit, als die Züchter die Bedeutung der Rasse und der Reinzucht erkannten und als sie sich von den minderen Werten der bis dahin üblichen planlosen Kreuzungen überzeugt hatten. (Diese Form ist uns heute als Vereinszuchtbuch bekannt.)
Ihrem Zweck entsprechend bestanden die Herdbücher damals im Wesentlichen nur aus Namen, Nummern und Geburtsdaten, waren also lediglich – man könnte wohl so sagen – standesamtliche Register. Das Gesicht unserer Herdbücher hat sich inzwischen stark verändert oder sollte es wenigstens getan haben, weil sowohl ihr Zweck als auch ihre Aufgaben seitdem viel umfassender und tiefgreifender geworden sind. Die Kenntnis der Abstammung ist aber bis auf den heutigen Tag noch ein wesentlicher Faktor der Zuchtwahl geblieben. Die Beurteilung der Abstammung ist den meisten Züchtern so selbstverständlich geworden, dass ihnen deren Bedeutung kaum noch völlig bewusst wird.
Die Bewertung der Vorfahren bei der Zuchtwahl hat sich all- mählich vertieft in die Blutlinienzucht, bei der die Ahnengenerationen eines Zuchttieres zur Beurteilung herangezogen werden. Die Blutlinienzucht ist heute in fast allen Zuchten üblich und bietet auch heute, trotz mancherlei Bedenken, noch praktisch befriedigende Aussichten auf züchterischen Erfolg. Ich will keineswegs sagen, dass die Blutlinienarbeit der züchterischen Weisheit letzter Schluss ist es gibt zweifelsohne noch bessere Züchtungs- verfahren – ich denke hier nur an die Zuchtwahl nach Nachkommenschaftsleistungen oder vollzogener Erbwertermittlung; aber das eine steht fest, dass eine planvolle Blutlinienzucht die Sicherheit des züchterischen Handelns vergrößert hat.
Leider muss man wohl feststellen, dass ein großer Teil unserer Züchter keine ausreichende Kenntnis vom Wert der einzelnen Blutlinien hat. Deshalb ist die Bearbeitung der Herdbücher in dieser Richtung im Interesse des züchterischen Fortschritts nur zu fördern. Die Zucht nach Abstammung und Blutlinien hat aber in den letzten Jahren eine Vertiefung ihres Wertes dadurch erfahren, dass sie verbunden wurde mit der Auswertung der Betriebsleistungsprüfungen. Dass dieser Faktor heute im Zeichen der so notwendigen Erzeugungssteigerung mit vollstem Recht bei der Zuchtwahl an erster Stelle stehen sollte, ist selbstverständlich. Die praktische Auswertung der Betriebsleistungsprüfungen begegnet keiner besonderen Schwierigkeit, da die Daten in den entsprechenden Abstammungsnachweisen angegeben sind und somit bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden können. Natürlich ist es notwendig, die verschiedenen Umstände und Umweltverhältnisse – Stallanlage – Haltung – Fütterung -, unter denen die Ergebnisse gewonnen wurden, zur Beurteilung mit heranzuziehen. Allerdings sind wir über die große Schwierigkeit bei der Bewertung der Futterverwertung unserer Tiere bis jetzt noch nicht hinweggekommen. Eine der wichtigsten physiologischen Eigenschaften unserer Tiere, nämlich die Futterverwertung, wird in der Praxis meist nach Körperform der Tiere, nach der Breite und Tiefe von Brust und Flanke, nach der Wölbung der Rippe beurteilt. Sofern wirklich Feststellungen und Aufschreibungen des Futterverbrauches erfolgen, so erfolgt bis heute – soweit mir bekannt ist – doch nirgendwo eine Heranziehung dieser Angaben zur Zuchtwahl. Auf diesem Gebiet Fortschritte zu erzielen, ist trotz aller Schwierigkeiten ein Gebot der Gegenwart und von höchster wirtschaftlicher Bedeutung. Nicht viel anders liegen die Verhältnisse in der Rinderzucht, und nach einer Reihe von unbefriedigenden, meist im ersten Stadium steckengebliebenen Versuchen ist man erfreulicherweise wieder zur Feststellung des Futterverbrauches übergegangen, um damit einen entscheidenden Faktor für die Wirtschaftlichkeit zu erfassen und der Zuchtwahl nutzbar zu machen. Aber auch in dem Falle, wo nur die absoluten Leistunszahlen bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden, kann man die Auswertung der Leistungsprüfungen schon als wesentliches, die Zucht ziemlich beeinflussendes Hilfsmittel ansehen. Lassen Sie mich daher an dieser Stelle etwas über diese Kon- trolle sagen. Die Leistungsprüfungen sind nicht Selbstzweck.
Dadurch, dass wir die Leistung Ertrag nicht erhöht. Das Ergebnis der Kontrolle muss also ausgewertet werden, wenn wir Nutzen daraus ziehen wollen. Sobald die Abschlüsse vorliegen, ist es wichtig, sich mit jedem einzelnen von ihnen zu befassen. Vor allem die Leistungen, die unter dem Durchschnitt liegen, erfordern eine besonders aufmerksame Beachtung. Wir wissen, dass die Leistung abhängig ist von einer Reihe von Faktoren, die wir in drei große Gruppen einteilen können: 1. Erbanlage, 2. Umwelt, 3. Gesundheit. Die Anlagen zu guter oder schlechter Leistung vererben sich, und zwar sind hieran sowohl Häsinnen als auch die Rammler beteiligt. Der Rammler überträgt, die ihm vererbten und in ihm liegenden Anlagen wiederum auf seine Nachkommen. Aus dieser Tatsache ist ersichtlich, welche Bedeutung dem Rammler zukommt. Da er jährlich eine stattliche Zahl von Nachkommen liefert, kann er die Leistung in einem ganzen Gebiet wesentlich beeinflussen, ob im guten oder schlechten Sinne hängt von seinen Erbanlagen ab.
Wie können wir nun feststellen, ob und wie die guten Erbanlagen in der Nachzucht vorhanden sind. Leider können wir es den Tieren ja nicht ansehen, welche Anlagen in ihnen verankert sind. Wir sind vielmehr darauf angewiesen, die Leistungen der Vorfahren, Nachkommen und auch der Geschwister zum Vergleich heranzuziehen. Je mehr gute Leistungen hier auftreten, desto sicherer ist der Schluss berechtigt, dass auch das fragliche Tier gute Leistungen aufweisen wird.
Ich darf hier auf eine Maßnahme hinweisen, die bei den Rinderherdbüchern heute zur Durchführung gelangt, die Erbwertermittlung der Bullen durch den Vergleich von Mutter und Tochter.
Ich habe eben nur von den Anlagen zur Leistung gesprochen, denn es vererben sich nicht die Eigenschaften als solche, sondern die Anlagen dazu. Daraus folgt, dass sie durch eine falsche Aufzucht der Jungtiere in ihrer Entwicklung und Auswirkung gehemmt werden können. Aus diesem Grunde ist gerade die Aufzuchtperiode von so großem Einfluss auf die spätere Leistung. Werden hierbei Fehler gemacht, lassen sie sich später nicht wieder ausgleichen.
Neben den Erbanlagen spielen aber auch die Einflüsse der Umwelt eine große Rolle bei der Leistung. Das Leistungsvermögen kann sich nur richtig auswirken, wenn die Fütterung ausreichend ist. Je natürlicher und besser die Haltung, je mehr sie der Eigenart und den Bedürfnissen der Tiere angepasst ist, desto besser ist die Leistung. Schließlich ist die Leistung abhängig von dem Gesundheitszustand der Tiere. Volle Leistungsfähigkeit setzt volle Gesundheit voraus. Treten hier Störungen auf, so ist Leistungsabfall die unausbleibliche Folge.
Zusammenfassend ergibt sich, dass Erbanlagen, Umwelt und Gesundheit einen Dreiklang bilden müssen, der stets richtig abgestimmt sein muss. Tritt ein Missklang ein, so kommt es zu Störungen. Diese Erkenntnis zwingt dazu, bei festgestellter geringer Leistung die Ursache bei den o. g. drei Gruppen zu ermitteln und danach zu verfahren. Steht fest, dass die schlechte Leistung auf erblichen Anlagen beruht, so muss die betreffende Häsin von der Zucht ausgeschlossen werden. Liegen Fütterungs- und Haltungsfehler vor, so müssen diese künftig vermieden werden.
Wenn die Ergebnisse der Betriebsleistungsprüfung auf diese Weise genau und sorgfältig ausgewertet werden, so erkennt jeder Züchter ohne weiteres ihre hohe Bedeutung und wird davon überzeugt sein, dass die Leistungsprüfungen im Mittelpunkt aller züchterischen Bestrebungen stehen. Es ist ein erschütterndes Ergebnis, wenn nur ein geringer Prozentsatz der Tiere unter Leistungsprüfungen steht. Hier ist ein Wandel dringend geboten. Nur durch die Leistungsprüfungen ist das Erkennen der Vererbung und der Futterverwertung möglich. Sie bilden daher die Grundlage der Wirtschaftlichkeit, und nur mit ihrer Hilfe kann die Landeszucht gehoben werden.
Die hohe Aufgabe der praktischen Züchterarbeit besteht nun darin, nicht nur leistungsfähige, sondern auch konstitutionsstarke Tiere zur Zucht auszuwählen und ihre Erbmasse zu verbreiten. Dazu sollen und müssen uns auch die Herdbücher helfen. Wir kennen gewisse Körpermerkmale, die auf eine bestimmte Konstitution hindeuten. Und dieser Merkmale müssen wir uns bedienen, wenn ein Tier am Beginn seiner Zuchtverwendung steht, zu einem Zeitpunkt also, wenn die Herdbücher noch keine Eintragungen über die konstitutionellen Eigenschaften aufweisen können. Aber 98 gerade die wichtigsten Konstitutionseigenschaften sind äußerlich nicht erkennbar, sondern ergeben sich erst im Laufe des Lebens und der Nutzung unserer Tiere und ihren Lebensäußerungen. Da der Begriff Konstitution nicht insgesamt erfassbar ist, müssen wir ihn für die praktische Züchterarbeit in einzelnen Äußerungen, Teilkonstitutionen zerlegen, die uns erfassbar sind. Dabei müssen wir uns vollkommen klar darüber sein, dass die einzelnen Lebensäußerungen nicht etwas Gesondertes, für sich Bestehendes, dar- stellen, sondern miteinander verknüpft sind, sich gegenseitig bedingen.
Der normale Ablauf aller Fortpflanzungsfunktionen, die Langlebigkeit, das Freibleiben von gesundheitlichen Störungen aller Art, die Aufzucht gesunder, kräftiger Nachkommen, das sind solche konstitutionellen Eigenschaften mittelbare Leistungen, – die von größter züchterischer Bedeutung sind und über die uns alle Eintragungen und Vermerke in die Herdbücher informieren können.
Die Herdbücher müssen uns also Aufschluss geben über die Regelmäßigkeit oder Unregelmäßigkeit der Fortpflanzung, und zwar möglichst in all ihren Erscheinungen von der Brunst bis zur Geburt, über die Lebensdauer eines Tieres und über die Ursachen seines Todes oder Ausscheidens, über das Auftreten gesundheitlicher Störungen sowie Zahl, Qualität und Verbleib aller seiner Nachkommen.
Die Frage ist nun, wieweit sie evtl. ergänzt werden können und müssen und wie sie auszuwerten sind. Die wichtigsten Angaben über den Ablauf der Fortpflanzung finden sich bereits im Herd- buch. Eintragungen über das Deckdatum, über die Zahl und das Datum der Geburten vermitteln uns ein Bild der Fruchtbarkeit eines Tieres. Dringend notwendig ist nur, dass alle Deckdaten gemeldet und eingetragen werden und nicht nur der letzte erfolgreiche Sprung, der zur Trächtigkeit geführt hat. Bei jedem Sprung muss auch der betreffende Rammler angegeben werden. Aus so geführten Unterlagen ist dann zu ersehen, ob die Brunst regelmäßig aufgetreten ist oder nicht oder ob bei regelmäßiger Brunst keine Befruchtung erfolgt ist und ob evtl. die Ursache der gestörten Fortpflanzungstätigkeit beim Rammler zu suchen ist. Findet bei Fortpflanzungsstörungen eine tierärztliche Behandlung statt, dann ist es sehr wichtig, dass die Ursache der Störung ins Herdbuch eingetragen wird. Aus diesen Angaben könnte dann der züchterisch bedeutsame Schluss gezogen werden, ob die Fruchtbarkeitsmängel konstitutionell bedingt oder durch äußere Ursachen her- vorgerufen worden sind, die mit Konstitution und Vererbung nicht in Zusammenhang stehen.
Eine zweite wichtige Eigenschaft unserer Zuchttiere ist die Anlage zur Langlebigkeit, die die Grundlage für die Lebensdauer bildet. Dass die Lebensdauer die Gesamtleistung ausschlaggebend beeinflusst, ist wohl unbestritten, und dass die Lebensdauer aller unserer Haustiere einen niedrigen Stand erreicht hat, wohl ebenso – wirtschaftlich eine sehr einschneidende Tatsache!
Die Gründe des frühen Abgangs sind sehr mannigfaltig. Die Tiere, Familien und Stämme herauszufinden, die sich durch Langlebigkeit auszeichnen, kann nur mit Hilfe des Herdbuches geschehen. Es gibt eine Reihe von Ursachen frühen Abganges, die mit Konstitution und Vererbung nichts zu tun haben, sondern durch äußere Umstände bedingt sind: Vergiftungen, Verletzungen usw. Aber auch sehr viele sind in der Körperverfassung begründet. Wenn wir uns über diesen sehr wichtigen Punkt Klarheit verschaffen wollen, dann muss bei jedem Tier der Grund des Abgangs genau erforscht und ins Herdbuch eingetragen werden. Leider geschieht das fast nie.
Gewiss, es ist nicht immer leicht, manchmal sogar unmöglich, den Grund anzugeben, weil der Besitzer ihn nicht weiß. Aber in den meisten Fällen lässt sich die Abgangsursache doch einwandfrei ermitteln und muss dann ist Herdbuch eingetragen werden, auch wenn der Züchter vielleicht glaubt, seinen guten Ruf zu gefährden. Das Interesse der Allgemeinheit geht in diesem Fall über den scheinbaren Vorteil des einzelnen Züchters.
Mit der Langlebigkeit eng zusammen hängt ein weiteres konstitutionelles Merkmal: Das Verhalten des Tieres gegenüber gesundheitlichen Störungen. Es gibt Tiere, die sich ihr Leben lang durch eine unverwüstliche Gesundheit auszeichnen, und auch solche, die unter den gleichen Lebensbedingungen ständig kränkeln. Die nicht anfälligen sind natürlich züchterisch die Wertvolleren. Beobachtungen über Krankheiten und deren Verlauf gehören daher auch möglichst präzise ins Herdbuch eingetragen. Sie geben nicht nur die Möglichkeit der unmittelbaren Auswertung bei der Zuchtwahl, sondern sie schaffen auch die Voraussetzung zu wissenschaftlichen Untersuchungen über die konstitutionelle Bedingtheit und Erblichkeit verschiedener Störungen und Zuchtschäden.
Diese Untersuchungen sind im Interesse der praktischen Tierzucht dringend notwendig.
Eine weitere wichtige Eigenschaft konstitutioneller und erbmäßiger Bedeutung ist die Fähigkeit zur Aufzucht gesunder und kräftiger Nachkommen. Auch hier können uns die Herdbücher wertvolle Aufschlüsse geben. Wenn aus den Eintragungen ins Herdbuch z. B. ersichtlich ist, dass von den zehn Jungtieren einer Häsin fünf verendet sind und zwei zum Schlachten gegeben wurden, dann ist den konstitutionellen Anlagen des betreffenden Tieres gegenüber höchstes Misstrauen am Platze, auch wenn die restlichen Tiere sich zu Bundessiegern entwickeln sollten. Notwendig für die Beurteilung des Zuchtwertes ist daher, dass bei jedem Jungtier im Herdbuch angegeben ist, warum es einging und warum es geschlachtet wurde.
Die Beurteilung des Erbwertes ist bei den meisten Haustieren durch die geringe Zahl der Nachkommen sehr behindert. Wir haben bei der Kaninchenzucht daher den ungeheuren züchterischen Vorteil, zur Beurteilung eine Vielzahl von Nachkommen heranzuziehen. Weiterhin kann durch die schnelle Generations- folge ein Zuchtziel sehr schnell erreicht werden. Wir sollten also alle Nachkommen beurteilen und nicht nur die, die ins Herdbuch aufgenommen bzw. zur Zucht eingesetzt wurden. Diese stellen doch nur eine positive Auslese dar, während wir die Versager in der Nachkommenschaft, also die für die Erforschung besonders wichtigen Nachkommen, nicht untersuchen können. Wenn wir also in der Erblichkeitsforschung vorwärts kommen wollen – und dann daran sollten doch alle Züchter dasselbe Interesse haben -, ist es unerlässlich, dass über jedes Jungtier eines Herdbuchtieres kurze Vermerke im Zuchtbuch gemacht werden, insbesondere dann, wenn sich die Vererbung bestimmter Eigenschaften oder Fehler zeigt. Keine oder falsche Angaben sind schwere Sünden an der Allgemeinheit der Züchter.
Man würde nun vielleicht einwenden, dies alles bedeutet wieder neue Arbeitsbelastung für den Züchter, Herdbuchführer und für den Verband, die ohnehin schon reichlich mit Arbeit gesegnet sind. Das ist richtig. Aber ich halte diese Arbeit für mindestens ebenso wichtig im Interesse der Förderung der Zucht, wie viel- leicht manche andere, mit der die Verbände heute belastet sind oder waren.
Noch manches ließe sich über den Wert und die vollkommene Führung eines dem Fortschritt dienenden Herdbuches sagen. Nur das Wesentliche konnte ich hier herausheben. An alle Züchter aber richte ich die dringende Bitte: Nehmen Sie das Herdbuch (oder Zuchtbuch) als Ihr wichtigstes züchterisches Werkzeug ernst. Arbeiten Sie sorgfältig mit! Machen Sie alle Angaben vollkommen und gewissenhaft. Es lohnt sich für Sie und Ihre eigene Zucht, und es dient nicht zuletzt der notwendigen und von uns allen gewünschten erfolgreichen Weiterentwicklung unserer Rassenkaninchenzucht. Es muss die Ausnahme bleiben, dass uns sogenannte Halter durch die Leistungsfähigkeit ihrer Tiere beschämen.


